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Übertrittslotsin (3)

Freitag, 28 März 2014 11:32

Übergang von der Grundschule ans Gymnasium

geschrieben von

Beratungsaufgabe für die beteiligten Schulen

 

Kinder und Eltern brauchen in dieser Phase des Umbruchs Beratung und Hilfe, denn der Übergang soll nicht als Bruchstelle, sondern als Brücke von der einen zur anderen Schule gestaltet werden. Deshalb kooperieren die Kolleginnen an der Grundschule mit den Lehrkräften der aufnehmenden Schulen in Arbeitskreisen und begreifen so die Übergangsproblematik als Ausgangspunkt gemeinsamer Schulentwicklung. Darin zeigen sich deutliche Vorteile beispielsweise so, dass Vorbereitungen der Grundschule und Erwartungen der weiterführenden Schulen an Wissen und Kompetenzen der Schülerschaft besser aufeinander abgestimmt werden können.

Den Übergang gestalten

Der Weg von der Grundschule in die weiterführenden Schulen hängt also vor allem vom Elternwillen und von der Empfehlung bzw. Beurteilung ab, die dem Kind in Form des Übertrittszeugnisses gegeben wird. Die Frage aber bleibt: Wie kann eine dem Kind förderliche und diagnostisch gehaltvolle Empfehlung für den weiterführenden Bildungsweg aussehen? Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht. Sie kann sich jedoch auf aktuelle schulpraktische Erfahrungen und wissenschaftliche Forschungen und daraus ableitbare Kategorien beziehen. Die entscheidenden Herausforderungen lassen sich in folgender Frage bündeln: Gelingt es, die Veränderungen in der Lern- und Lebensumwelt und damit die für das gerade der Grundschule entwachsene Kind neuartigen sozialen Anforderungen und veränderten Leistungs- und Verhaltenserwartungen in den Sekundarschulen vorbereitend so zu gestalten, dass daraus kein kritisches Lebensereignis für heranwachsende Kinder wird?

"Hierfür kann die Pädagogik in Wissenschaft und Praxis meines Erachtens folgende Anforderungen begründen:

  • Es kommt darauf an, bei den Zeugnissen im vierten Schuljahr und bei der Schulartempfehlung möglichst hohe diagnostische Transparenz trotz der Vielfalt an Faktoren herzustellen, die bei der Bildungswegentscheidung eine Rolle spielen;
  • Grundschulen und Sekundarschulen müssen - vorausgesetzt es ergeben sich Modalitäten und Formen der Kooperation im Übergangsbereich - bei der Leistungsbeurteilung (im Rahmen der gegebenen Vorschriften) danach fragen, welche Zeugnisformen geeignet sind, um eine sinnvolle, differenzierte und transparente Leistungsdiagnose zu gewährleisten, die sich nicht nur auf die curricularen Qualifikationen der Kinder richtet, sondern deren Lernvoraussetzungen und Entwicklungsstand berücksichtigt;
  • Die beteiligten Schulen der Sekundarstufe müssen sich fragen, ob und wie sie sich die Erfahrungen der Grundschule mit der Didaktik heterogener Lerngruppen aneignen, die sie ja zumindest in den Eingangsjahren in ähnlicher Weise betreffen;
  • Es müssen Wege für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Sekundarschule auf der Ebene der Lehrkräfte, der Schülerschaft und der Eltern entwickelt werden;
  • Die sozialen Verunsicherungen des Schulartwechsels, die sich bspw. auch und gerade an der Mädchen- und Jungen-Problematik zeigen, müssen erkannt und durch sensible pädagogische Begleitung in Schule und Elternhaus aufgefangen werden." (aus Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik)
Freitag, 28 März 2014 11:21

Fördern und fordern

geschrieben von

Besondere pädagogische Angebote neben dem Pflicht- und Wahlunterricht am Donau- Gymnasium Kelheim

Betreuung der Schüler in den 5. Klassen durch eine Grundschulpädagogin (Lotsin)

Die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe werden besonders betreut, um ihnen den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ohne größere Schwierigkeiten zu ermöglichen.

Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern werden von einer Grundschullehrerin (Frau Sabine Schweiger von der Grundschule Neustadt) betreut bzw. auf Wunsch beraten.

Frau Schweiger wirkt im regulären Unterricht im Fach Deutsch der 5. Klassen mit. Sie arbeitet mit den Kollegen unserer Schule seit Jahren erfolgreich und eng zusammen.

 

 

Projekte

·         „Runder Tisch“

Informationsaustausch von Kollegen/-innen aus den Fachschaften Deutsch und Mathematik des DGK mit Grundschullehrer/-innen aus den benachbarten Schulsprengeln

 

·         „Büchermarsch“

Kooperation der 5. Klassen des DGK mit verschiedenen 4. Klassen der Grundschule Hohenpfahl, der Grundschule Kelheimwinzer und der Grundschule Nord

 

·         „Hurra, ich bin am DGK“- Button

Tutoren gestalten für die zukünftigen 5. Klassen einen Button am SMV- Tag


 

Freitag, 28 März 2014 11:17

Lotsen im Übertrittsprozess

geschrieben von

 

Um den Fünftklässlern nach dem Übertritt die Eingewöhnung am Donau-Gymnasium Kelheim zu erleichtern, sind an bayerischen Gymnasien und Realschulen sogenannte „Lotsen im Übertrittsprozess“ eingesetzt. Hierbei handelt es sich um Teilnehmer des vom bayerischen Kultusministerium initiierten Projektes „Übergänge gestalten“, welches seit dem Schuljahr 2008/09 mit großem Erfolg etabliert wurde.

An unserer Schule übernimmt diese Aufgabe die Grundschullehrerin Frau Sabine Schweiger. Ihr Auftrag ist es, die jeweils neuen Fünftklässler vor Ort mit zu betreuen und bei ihren ersten Schritten in die neue Schulform zu begleiten.

Vielfältige Hilfsangebote wie „Lernen lernen-Kurse“, „Tutoren-veranstaltungen“ zur Stärkung der neuen Klassengemeinschaft, „Intensivierungsstunden“ zur individuelleren Förderung, „Projekte“ zum Übertritt sowie eine intensive Begleitung und Beratung durch die Grundschullehrkraft unterstützen die Schüler und deren Eltern in ihrem ersten Jahr an der weiterführenden Schulform.

Eine zentrale Bedeutung erhält in diesem Zusammenhang die 5. Jahrgangsstufe als sogenannte „Gelenkklasse“, welche ihrerseits eine wichtige Gelenkfunktion zwischen Grundschule und weiterführender Schulart übernimmt und beide Schulstufen miteinander verbindet.