DGK

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Als traditionsreiches, aber gleichzeitig modernes Gymnasium ist es dem Donau-Gymnasium Kelheim ein Anliegen, bei Schülern Freude am Lernen und Miteinander zu wecken und sie auf vielfältige Art und Weise auf ein „Leben nach der Schule“ vorzubereiten.

Wahl der Ausbildungsrichtung

Einen ersten Schritt dahingehend unternehmen die Schüler, indem sie sich zu Beginn ihrer gymnasialen Laufbahn für die Fremdsprache Englisch entscheiden, um dann in der 6. Jahrgangsstufe ihre Kenntnisse um Französisch oderLatein zu erweitern. In der 8. Jahrgangsstufe wählen die Schüler dann zwischen der sprachlichen Ausbildungsrichtung und damit Spanisch bzw. Französisch oder der naturwissenschaftlich-technologischen mit Schwerpunkten in Chemie und Informatik.

Förderung der Schüler

Um den Fünftklässlern nach dem Übertritt die Eingewöhnung am Donau-Gymnasium Kelheim zu erleichtern, betreut sie eine sogenannte „Lotsin im Übertrittsprozess“.Hierbei handelt es sich um Grundschullehrkräfte, die vom bayerischen Kultusministerium seit dem Schuljahr 2008/09 mit großem Erfolg an weiterführenden Schulen eingesetzt werden. Ihr Auftrag ist es, die jeweils neuen Fünftklässler vor Ort mit zu betreuen und bei ihren ersten Schritten in die neue Schulform zu begleiten. Vielfältige Hilfsangebote wie „Lernen lernen-Kurse“ sowie eine intensive Begleitung und Beratung durch die Grundschullehrerin unterstützen die Schüler und deren Eltern in ihrem ersten Jahr am Donau- Gymnasium Kelheim.

Seit Beginn des Schuljahres 2015/16 ist in Zusammenarbeit mit dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern und der staatlichen Schulberatungsstelle für Niederbayern ein Mentorenprogramm eingerichtet worden. Die Mentoren haben die Aufgabe, Beratung in Fragen der schulischen Weiterbildung zu leisten, zielgerichtet zusätzliche Förderangebote wie Wahl- oder Plus-Kurse, Stipendien, Frühstudien etc. anzubieten, sind Ansprechpartner für unterrichtende Lehrkräfte und Fürsprecher in Klassen- oder Lehrerkonferenz.

Neben den ohnehin vorgesehenen Intensivierungsstunden bieten wir ein breites Programm an Wahlunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler an, mit dem wir ihre Fähigkeiten auch in anderen Bereichen fördern möchten. Besonderes Interesse finden dabei u.a. nicht nur der Plus-Kurs im Fach Geschichte im Rahmen der Begabungsförderung oder der Kurs zur Sprachförderung von Schülern mit Migrationshintergrund, sondern auch die Forscher-AG, das Darstellende Spiel in drei Unterrichtsgruppen (Unter-, Mittel- und Oberstufentheater) sowie die AG Licht und Tontechnik und die Golf- und Mountainbike-Kurse. Musikbegeisterte Schüler finden sich in beispielsweise Chor, Orchester oder Big Band gut aufgehoben, wo regelmäßig auch Projekte mit Profi- Musikern zustande kommen. Die Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit werden bei unseren Schulkonzerten und Aufführungen präsentiert.

Auf die Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler, ob als Leistungen eines ganzen Jahrgangs oder als bewundernswerter Einzelbeitrag, ist die gesamte Schulfamilie sehr stolz. Sie motivieren dazu, sich an Wettbewerben wie „Jugend debattiert“, oder dem „Bundeswettbewerb“ in den Bereichen Fremdsprachen respektive Mathematik zu beteiligen und ihre am DGK erworbenen Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Das hierfür nötige Engagement der Schüler und Schülerinnen, der Eltern sowie der Lehrer, welche gewinnbringend zusammenarbeiten, ergänzt den herzlichen und vertrauensvollen Umgang miteinander, der am DGK herrscht.

Das DGK zählt zu den Gymnasien in Niederbayern mit eingerichteten fachdidaktischen Praktika für die Fächer Biologie, Englisch, Französisch, Katholische Religion, Mathematik und Physik.

Die offene Ganztagesschule

Zum guten pädagogischen Klima trägt zudem in entscheidendem Maße die engagierte Arbeit der Sozialpädagoginnen bei, die die Förderung und Erziehung der Jugendlichen in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung übernehmen und mit der offenen Ganztagesschule die von der Schulfamilie so geschätzte familiäre Atmosphäre am DGK unterstreichen.

Förderung der Sozialkompetenz

Letztere ist nicht zuletzt der am DGK groß geschriebenen Förderung der Sozialkompetenz als einer Schlüsselqualifikation für das Berufs- und Privatleben zu verdanken. In liebevollem Engagement kümmern sich die Mitglieder der SMV (Schülermitverantwortung) um die Belange aller Mitschüler, um als oberste Ansprechpartner deren Meinungen und Interessen im Schulforum zu vertreten. Als großer Erfolg sind u.a. die Faschingsfeier sowie der SMV-Tag am Schuljahresende zu verzeichnen.

Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen werden von den Tutoren betreut. Besondere Zuwendung erfahren die Fünftklässler, denen der Einstieg ins Gymnasium erleichtert werden soll. Mit bewundernswertem Engagement bringen die ehrenamtlich Tätigen ihren Schützlingen das Schulleben näher, organisieren gemeinsame Veranstaltungen und stehen ihnen zur Seite, bis sie selbst wiederum als „Große“ die „Neuen“ betreuen können. Auf diese Weise entstehen ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und ein großer Gemeinschaftsgeist zwischen den verschiedenen Altersstufen, welcher die Schulfamilie des DGK ganz entscheidend prägt.

Als Beweis dieses engagierten Bemühens um ein gedeihliches, friedliches und respektvolles Auskommen miteinander ist dem Donau-Gymnasium am 19. Juli 2012 der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen worden. Dass diese Bezeichnung nicht nur auf dem Papier existiert, sondern reale Umsetzung an der Schule findet, belegt die Gründung der „Initiative gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus am Donau-Gymnasium“ („In|GeDiRa“), welche Konzepte entwickelt und Projekte zu Themen wie „Zivilcourage“, „Toleranz“, „Cyber-/ Mobbing“, „Rechtsextremismus“ etc. plant und organisiert. Zudem hilft ein Streitschlichterteam Schülern u.a. bei der Lösung von Konflikten untereinander. Zum Wohle ihrer Mitschüler engagieren sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Schulsanitätsdienst.

Als Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten die Jugendlichen am Ende ihrer Schullaufbahn eine „SoKo“ – Urkunde, in der alle Aktivitäten der Schüler zugunsten der Schulgemeinschaft, z.B. Tutorentätigkeit, Klassenbuchführerdienste, Ausübung des Amtes als Schülersprecher etc., verzeichnet sind. Über ihre Schulzeit hinweg halten die Lernenden im sogenannten „Soko-Sammelpass“ ihre übernommenen Aufgabenbereiche fest.

Außerunterrichtliche Aktivitäten

Neben aller „Theorie“ versuchen wir am DGK, unseren Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in fremde Kulturen und Lebensgewohnheiten durch COMENIUS-Projekte sowie PAD- (Pädagogischer Austauschdienst) und Schüleraustausch – Programme zu ermöglichen. Seit vielen Jahren pflegt das DGK intensive Beziehungen zu Schulen in Effingham und Jasper County/ USA, Ambarès/ Frankreich und Genf/ Schweiz, durch die schon lebenslange Freundschaften unter den beteiligten Schülern entstanden sind. Seit Oktober 2015 existiert auch ein Projekt mit der Deutschen Schule Palma de Mallorca.

Neben dem „Büchermarsch“ und der Fahrt ins Schullandheim der 6. Klassen sind als weitere Aktivitäten u.a. der Archäologietag für die 6. Klassen, die Skifreizeit in der 7. Jahrgangsstufe, die Limesfahrt in der 8. und das Israel-Projekt in der 9. Jahrgangsstufe, die Betriebspraktika der 9. und 10. Klassen oder die Teilnahme der Q11 am Planspiel Politik und Internationale Sicherheit (POLIS) sowie an Workshops u.a. zu den Themen „Genetik“ in Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg und zu „Presentation Techniques“ mit Rhetoriktrainern oder die einwöchige Abiturfahrt der 12. Jahrgangsstufe zu Beginn ihres letzten Schuljahres zu nennen.

Seit Oktober 2015 existieren auch Kooperationen zwischen dem Donau-Gymnasium und der DOLINA - Gesellschaft für Landeskunde e.V. sowie dem Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg. Außerdem pflegt die Schule eine enge Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum der Stadt Kelheim, dem Stadtarchiv Kelheim und dem Herzogskasten Stadtmuseum Abensberg, um Landes- und Regionalgeschichte auf universitärem Niveau auch in der Schule erfahrbar zu machen.

Verschiedene Projekte, u.a. die „Deutsch-Französische Woche“ sowie Exkursionen, z.B. zur Besichtigung der Begegnungsstätte Reichsparteitagsgelände Nürnberg oder des Konzentrationslagers Dachau, sowie Gastvorträge herausragender Persönlichkeiten und Zeitzeugen, darunterder jährliche Besuch des walisischen Geschichtenerzählers Jim Wingate für die 6.-8. Jahrgangsstufe oder von Dr. Markus Hünemörder, Amerikanist und Lehrbeaufragter an der LMU München zu den neuesten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA, runden die breite Palette an Aktivitäten außerunterrichtlicher Art ab, die das DGK seinen Schülerinnen und Schülern bieten möchte.

Neue Medien

Dass derartige Erlebnisse von Schülerseite gerne mit anderen mittels der neuen Medien geteilt werden sollen, dessen ist sich auch das DGK bewusst. Um den Herausforderungen, die durch soziale Netzwerke wie „Facebook“, Apps (z.B. „Whatsapp“) oder Smartphones entstanden sind, angemessen begegnen zu können und den Umgang mit ihnen zu erlernen, ist es dem DGK ein Anliegen, Schüler u.a. mit Fragen der Sicherheit, der korrekten Nutzung sowie des Persönlichkeits- und Urheberrechts vertraut zu machen. Dies wird am DGK im Rahmen des Projekts „Netzgänger“ durch Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse auf einer 2-tägigen Schulung im Juli für die 6. Klassen durchgeführt. 

Damit hoffen wir, unsere Schülerinnen und Schüler angemessen auf Schule, Studium und Ausbildung, Beruf und Privatleben vorzubereiten, damit sie sich eigenständig und kritisch mit der Welt auseinandersetzen und folglich ihren persönlichen Lebensweg nach ihren Wünschen entwerfen können.

Umwelt und Soziale Gerechtigkeit

Eine neu gebildete „Umweltgruppe“ nimmt sich der aktuellen Themen „Energiewende“, „Nachhaltigkeit“, „Müllvermeidung“ und „Soziale Gerechtigkeit“ an. Nicht nur im entsprechenden Wahlunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler für diese Themen sensibilisiert werden.

Der Themenkomplex „Umwelt und Soziale Gerechtigkeit“ bildet fortan vielmehr eine wesentliche Grundlage für den Prozess der Weiterentwicklung des DGK zu einer modernen, offenen Schule, die sich den Herausforderungen der Gegenwart stellt und mithelfen will, Antworten auf aktuelle Probleme aufzuzeigen.

Konkrete Projekte, die am DGK realisiert werden sollen, sind zum Bespiel:

  • Etablierung eines Mülltrennungssystems
  • Monitoring des Ressourcenverbrauchs
  • Verkauf von Fair-Trade-Waren
  • Jährliche Durchführung einer „Woche der Nachhaltigkeit“ für alle Jahrgangsstufen

 

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