Schlemmen wie Trimalchio

Ein ganz besonderes Schmankerl bekamen die 24 Schülerinnen und Schülern des Oberstufenkurses Latein in der Q11 in der ersten Juliwoche serviert: Sie wurden unter der fachkundigen Anleitung von Regine Leipold von der Regensburger Firma Cultheca in die Kochkünste der Antike eingewiesen und zauberten gemeinsam ein römisches Gastmahl. „Schlemmen wie Trimalchio“ weiterlesen

DGK-Leichtathletinnen und -athleten mit beachtlichen Leistungen

Beim niederbayerischen Bezirksfinale am 4. Juli 2023 in Dingolfing, präsentierten sich die Leichtathletinnen (WK III/1) des Donau-Gymnasiums, bestens betreut und motiviert von Sportlehrerin Natalie Brückl, als äußerst sympathisches und gleichzeitig schlagkräftiges Team. Den Sportlerinnen vom Gabelsberger-Gymnasium Mainburg, die klare Ambitionen haben, auch das bayerische Landesfinale zu gewinnen, musste man zwar wie bereits beim Kreisentscheid den Vortritt lassen, die Konkurrenz aus Deggendorf und Passau konnte man aber auf Distanz halten.

Das Mädchenteam rund um die Siebenkämpferin Sophia Rykala konnte sich durch die Bank mit guten Leistungen präsentieren. Gleich bei der ersten Disziplin, dem Weitsprung, legten Sophia Rykala und Lena Weißengerber mit jeweils 4,46 m einen soliden Grundstock für eine gute Teamplatzierung. Sophia dominierte auch den Hochsprung – bei ihrer Einstiegshöhe von 1,34 m waren alle anderen Konkurrentinnen bereits ausgeschieden. Beeindruckend waren auch die Kugelstoßleistungen von Lena Weißengerber (9,19 m) und Leonie Schindler (8,54 m).

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So lag das Mädchenteam vor der letzten Disziplin – dem 800-Meter-Lauf – knapp mit nur 23 Punkten Rückstand hinter dem Gymnasium Untergriesbach auf dem dritten Platz. Im abschließenden Lauf hatten aber die Kelheimerinnen mit der Langläuferin Paola Franz und der Biathletin Leni Ebner zwei Asse im Ärmel. Paola konnte das Rennen mit tollen 2:37 min für sich entscheiden, Leni Ebner war nur knapp dahinter, so dass es am Ende für die Sportlerinnen des DGK zu einem tollen zweiten Platz reichte.

Die Jungen mussten auf mehrere wichtige Leistungsträger verzichten. Die letzte verletzungsbedingte Absage erreichte den Betreuer des Teams Christoph Heide erst am Wettkampftag. Zumal auch die Athleten, die am Wochenende abgemeldet wurden, kurzfristig nicht ersetzt werden konnten, musste das Team, das normalerweise aus zwölf Sportlern besteht, zu neunt anreisen, was zur Konsequenz hatte, dass einige in Disziplinen antreten mussten, die nicht gerade zu ihren stärksten zählen. Im Weitsprung und im Hochsprung waren die Ausfälle am schwersten zu kompensieren. Umso höher einzuschätzen sind die Leistungen, die in den Lauf- und Wurfdisziplinen erbracht wurden und auch der Jungenmannschaft den zweiten Platz im Bezirksfinale und die Silbermedaille einbrachten.

 

Fotos und Text von Natalie Brückl und Christoph Heide

„Missing Maths“ oder „How to save the world…“

Am 27.06.2023 führte das White Horse Theatre das Stück „Missing Maths“ in der Turnhalle des Donau-Gymnasiums auf. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin legten die vier SchauspielerInnen in ihren Rollen als Sandra, Penny, Dave und Lee gleich los mit einer mitreißenden Demo für den Klimaschutz und brachten sofort gute Stimmung in die Turnhalle. Die vier Charaktere möchten auf unterschiedliche Weise die Welt retten, Penny beispielsweise mit nachhaltiger Kleidung und Lee mit Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern. Während der Schuldirektor ein offenes Ohr für die umweltbewussten Schüler hat, legen ihnen öffentliche Behörden jedoch einige Steine in den Weg. Zum Schluss kommen sie ihrem Ziel, die Welt zu retten, jedoch schon ein ganzes Stück näher.

Das Besondere am White Horse Theater ist, dass die vier SchauspielerInnen während der Aufführung in unterschiedliche Rollen schlüpfen, und mithilfe äußerst weniger Requisiten verschiedenste Räume auf die Bühne zaubern können, wie das Büro des Direktors, ein Bekleidungsgeschäft, ein Marktplatz für die Demos, unterschiedlichste Büros der Stadtverwaltung oder Lees Zuhause.

Die SchülerInnen der 9. und 10. Jahrgangsstufe waren jedenfalls bestens unterhalten, da die abwechslungsreichen und unterhaltsamen Persönlichkeiten, die die vier Schauspieler auf der Bühne darstellten, sie immer wieder zum Lachen brachten, und das Stück äußerst unterhaltsam gestalteten. Zudem bezogen die SchauspielerInnen die SchülerInnen immer wieder in das Theaterstück mit ein, indem sie sich direkt an das Publikum richteten, dieses als Mitglieder ihrer Schulfamilie in der Assembly Hall nutzten oder hinter dem Rücken der anderen Schauspieler Witze über diese machten. Die verwirrende Liebesgeschichte zwischen den zwei Klimaaktivisten Penny und Lee tat ihr Übriges, sodass das Stück ein zeitgemäßes Thema geschickt mit komischen Elementen und ein bisschen Romantik verknüpfte.

Nach gut einer Stunde Show starteten die SchauspielerInnen eine Fragerunde, bei der unsere SchülerInnen sofort begannen, interessiert und in perfektem Englisch Fragen zu stellen. Sie wollten unter anderem wissen, wie die vier Briten dazu gekommen waren, in Deutschland auf Tour zu gehen, wie sie zur Schauspielerei gekommen waren, und ob sie auch in anderen Ländern auftraten. Abigail, Ariane, Joseph und Matthew gaben an, dass sie schon recht früh ihre Begeisterung für die Schauspielerei entdeckt hatten, dass es ihnen in Deutschland sehr gut gefiel sowie, dass sie vor der Corona-Pandemie sogar in Japan auf Tour waren. Sie hoffen, dass sie bald auch wieder in anderen Ländern auftreten dürfen, genießen zurzeit allerdings das Leben auf Tour in Deutschland und lernen immer mehr Deutsch, beispielsweise wie man Pizza oder ein Bier bestellt. Das Wichtigste, was sie ihrer Meinung nach allerdings gelernt haben, ist: „Ich liebe Deutschland“!

Text und Fotos: Dr. Nadine Meier

Großartiger Erfolg beim Landeswettbewerb Alte Sprachen in Latein

Clara bei der Urkundenübergabe neben Kultusminister Prof. Piazolo und den Organisatoren des Wettbewerbs (Foto: Christoph Sailer, StMUK)

Ganz herzlich gratulieren wir Clara Plank (Q12) zu ihrem herausragenden Erfolg im Landeswettbewerb Alte Sprachen. Nachdem der Lateinkurs der letztjährigen Q11 sich der vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben des Wettbewerbs gestellt hatte, wurde Claras Übersetzung von einer externen Jury als so gut beurteilt, „Großartiger Erfolg beim Landeswettbewerb Alte Sprachen in Latein“ weiterlesen