Jugend trainiert für Olympia: Golf

Am 14. Juni 2023 fuhren 12 Schülerinnen und Schüler des Donau-Gymnasiums nach Ebersberg, um sich mit anderen Schulen aus Nieder- und Oberbayern im Golf zu messen, vier, die bereits die Platzreife und ein Handicap haben, im Zählspiel über 18 Löcher, die anderen acht – sieben davon Teilnehmer am aktuellen Projekt „Abschlag Schule“ – im sog. Contest, bei dem drei Übungen zu absolvieren waren: Drive, Pitch und ein Putt-Wettkampf über 9 Löcher.

Kimberly Klebel, Anna Glashauser, Sainab Khaddo und Julia Strauß

Dass die beiden für den Contest gemeldeten Teams aus Schülerinnen und Schülern mit der Erfahrung von gerade einmal 14 Doppelstunden mit dem Sieg etwas zu tun haben würden, war nicht zu erwarten. Der Anspruch war vielmehr, möglichst nicht auf dem letzten Platz zu landen. Dass ein Mädchen-Team gegen ein Jungen-Team antreten sollte, war schnell entschieden, und einem Team war zumindest der vorletzte Platz sicher. Letztlich waren es die Mädchen (Anna Glashauser, Kimberly Klebel, Sainab Khaddo und Julia Strauß), die dem Jungen-Team (Benedikt Geiger, Nico Meier, Hugo Wünsch und David Hackelsperger) fair gratulierten.

Nico Meier, Benedikt Geiger, Hugo Wünsch und David Hackelsperger

Die Jungen hatten sich mit 3 Punkten Vorsprung nicht nur denkbar knapp gegen die Mädchen durchsetzen können, sondern um einen einzigen Punkt auch die Mannschaft der Mittelschule Bad Griesbach geschlagen. Maßgeblich verantwortlich für das erfolgreiche Abschneiden der DGK-Jungenmannschaft im Contest war ausgerechnet der Jüngste: David Hackelsperger. Er hat bereits Turniererfahrung und war eigentlich für den Zählspiel-Wettkampf vorgesehen, für die Teilnahme in der WK III aber leider ein Jahr zu jung. Im Zählspiel durch Magdalena Adamek ersetzt, zeigte David sich in sämtlichen Contest-Disziplinen nervenstark und sicherte den Jungen Platz 9 von 11 teilnehmenden Mannschaften. Nicht nur für ihn fühlte sich das beinahe schon wie ein Sieg an. Auch die Mädchen fühlten sich keinesfalls wie Verlierer. Kimberly meinte: Ich fand den Contest richtig cool. Es hat viel Spaß gemacht und ich war überrascht, wie gut ich beim Putten war. Ich habe viele neue Freunde gefunden und neue Erfahrungen gemacht.

Magdalena Adamek, Vinzenz Knobloch und David Ziervogel

Im Zählspiel konnten Leopold und Vinzenz Knobloch die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen. Die beiden noch vergleichsweise unerfahrenen Golf-Talente David Ziervogel und Magdalena Adamek erzielten für ihre Verhältnisse richtig gute Ergebnisse und konnten ihre Handicaps um 9 bzw. 4 Schläge verbessern.

Magdalena Adamek beim Abschlag auf Tee 1

Das Team wird am 25.7.2023 auf der Anlage des GC Holledau das Donau-Gymnasium beim Landesfinale Bayern vertreten. Die Daumen sind gedrückt!

Christoph Heide

Jugend trainiert für Olympia: Fußball Mädchen WK III

Unsere Mannschaft hat ein herausragendes Kreisfinale gegen die Gastgebermannschaft des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums Rohr gespielt und einen überzeugenden 5:0-Sieg errungen. Die Spielerinnen waren in Topform und zeigten eine beeindruckende Leistung auf dem Platz.

Von Anfang an dominierten wir das Spiel und konnten bereits in der ersten Halbzeit zwei Tore erzielen. Unsere Offensive war äußerst effektiv und nutzte jede sich bietende Gelegenheit, um den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen wir nicht nach und konnten noch drei weitere Tore erzielen. Unsere Defensive stand zudem sehr sicher und ließ kaum Chancen für den Gegner zu. Es war eine großartige Teamleistung, auf die wir sehr stolz sind.

Leider lief es im Regionalfinale gegen die Spielerinnen vom Gymnasium Seligenthal nicht ganz so erfolgreich für uns. Trotz unserer starken Bemühungen und eines intensiven Kampfes auf dem Platz, mussten wir uns 4:0 geschlagen geben.

Ich bin unglaublich stolz auf die Mädchen. Sie haben ihr Bestes gegeben und gezeigt, dass sie ein echtes Team sind. Ihr Einsatz und ihre Entschlossenheit verdienen großen Respekt. In der Niederlage haben sie sich als faire Verlierer erwiesen und können erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen.

C. Danner

Die Pompeji-Fahrt war „voll toll“!

Nach vierjähriger Pause brachen 59 Lateinschülerinnen und -schüler aus der Q11 und den Klassen 10a und 10d vom 02.05.23 bis 07.05.23 wieder zum Golf von Neapel auf, wo der Vesuv 79 n. Chr. mit einem gewaltigen Ausbruch alles in seinem Umkreis unter sich begrub. Begleitet wurde die Fahrt von den Lehrern P. Todt, J. Gerl und M. Haslbeck.

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Nach 18-stündiger Busfahrt war die Freude groß, als der Bus im malerisch gelegenen Feriendorf ankam. Anschließend konnte der erste Nachmittag in Sorrent dafür genutzt werden, um die kleine Stadt am Meer zu erkunden, die mit ihren schmalen Gassen und zahlreichen Geschäften und Cafés zum Bummeln einlud. Den Schülerinnen und Schülern wurde bereits nach kurzer Zeit klar, weshalb diese Gegend schon in der Antike so beliebt gewesen war. Die Schönheit der Steilküste, die üppigen Zitronen- und Orangenbäume und der strahlende Sonnenschein begeisterten alle.

Am zweiten Tag war der 1200 Meter hoch gelegene Vesuv das Ziel. Nachdem sich der Shuttle-Bus durch die engen Straßen zum Ausgangspunkt der Wanderung hinaufgeschlängelt hatte, bewältigten die Schülerinnen und Schüler mit den begleitenden Lehrkräften die letzten 300 Höhenmeter zu Fuß. Ein fachkundiger Geologe erklärte dabei die Geschichte des Vulkans und gab Informationen zu dem fatalen Ausbruch in der Antike. Da das Wetter an diesem Tag mitspielte, konnte bei klarem Himmel ein beeindruckender Ausblick in den Kraterrand, aber auch über die ganze Metropolregion Neapel genossen werden. Nach dem Abstieg folgte der Besuch der Ausgrabungsstätte Herculaneum, das mitten im heutigen Ercolano liegt. Dort wurden große Villen mit prächtigen Mosaiken freigelegt. Besonders berührten die Bootshäuser, in denen damals die Menschen auf die Flucht gewartet hatten – heute noch sichtbar an zahlreichen Skeletten, die dort gefunden wurden.

Am Abend ergab sich ein außerplanmäßiges Highlight: Der SSC Neapel wurde zum ersten Mal seit 33 Jahren wieder italienischer Fußballmeister, weshalb die Fans das kleine Sorrent in eine Partymeile mit Feuerwerk und Fahnenmeer verwandelten.

Am dritten Tag stand der Besuch des archäologischen Nationalmuseums in Neapel an, wo viele originale Relikte der Ausgrabungen aus Pompeji und Herculaneum präsentiert wurden. Zahlreiche filigrane Mosaike und Wandmalereien zählen zu den Highlights der Ausstellung. Mancher Schüler staunte, als er plötzlich vor aus dem Lateinbuch bekannten Kunstwerken stand. Anschließend nutzten die Jugendlichen die restliche Zeit, um die Stadt zu entdecken.

Am Samstag, dem Tag der Rückreise, ging es mit dem Zug zur Ausgrabungsstätte von Pompeji. Nachdem die Schülerinnen und Schüler in zwei Gruppen geteilt waren, gaben die Guides auf einer zweistündigen Tour Einblicke in das Leben vor ca. 2000 Jahren und zeigten Orte wie das Amphitheater, die Palästra und das weitläufige Forum. Nach der Führung gingen die Jugendlichen bei herrlichem Sonnenschein selbstständig durch die Ausgrabungsstätte. Einige waren so begeistert von der Größe und Vielzahl der Ausgrabungen, dass sie noch mehrere Stunden in Pompeji verbrachten.

Gegen 17 Uhr hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Viele der Jugendlichen wären gerne noch länger geblieben. Am Sonntag um 11:30 Uhr brachte der Bus die müden, aber vollauf begeisterten Schülerinnen und Schüler des DGK zurück nach Kelheim.

(J. Gerl)

Deutsche Schulschachmeisterschaft 2023 in Rotenburg(Wümme) – Ein Nervenkitzel der besonderen Art

Zu einer deutschen Meisterschaft darf jedes Bundesland nur zwei Mannschaften schicken, den Landes- und den Vizemeister. In der Wertungsklasse IV für Spieler ab Jahrgang 2010 stellt das Donau-Gymnasium Kelheim das Vizemeister-Team, also machte sich am Freitagmorgen eine kleine Gruppe vom Bahnhof Saal aus auf den langen Weg der Anreise: „Deutsche Schulschachmeisterschaft 2023 in Rotenburg(Wümme) – Ein Nervenkitzel der besonderen Art“ weiterlesen