Essen der Zukunft

Schülerinnen und Schüler der Q11 begeben sich auf die Suche nach einer zukunftsfähigen Nahrungsmittelproduktion

Im Rahmen des P-Seminars „Geschichte und Kultur des Essens“ beschäftigen sich 17 Schülerinnen und Schüler des Donau-Gymnasiums mit allen Fragen rund um Nahrung und Ernährung. Als außerschulischen Partner konnten sie dabei Georg Flingelli gewinnen, der sich seit vielen Jahren für die Bewegung Slowfood engagiert und ehrenamtlich im Leitungsteam des Conviviums Niederbayern tätig ist.

Wie wichtig ihm selbst das Thema „Essen“ ist, stellte Herr Flingelli bei einem Unterrichtsbesuch am Donau-Gymnasium eindrucksvoll unter Beweis – nicht nur deshalb, weil er zur Freude der KursteilnehmerInnen (und ihrer Lehrerin) eine selbstgebackene niederbayerische Spezialität, „Hasenöhrl“, zur Verköstigung mitbrachte. Flingelli, dessen Kinder selbst das DGK besuchten, erzählte mit Begeisterung von der Vielfalt der Lebensmittelwelt und seiner Leidenschaft für Essen, das fair und nachhaltig produziert wird. Er stellte den Schülerinnen und Schüler darüber hinaus das Projekt „Edible Connections Radio“ vor, das von Slowfood initiiert und betreut wird.

Im Rahmen des Projektes stellen SchülerInnen und Studierende aus Deutschland in einer Audio-Podcast-Reihe Ernährungs-HeldInnen aus dem Globalen Süden vor, die sich im Rahmen unterschiedlicher Projekte für ein zukunftsfähiges Lebensmittelsystem engagieren.

Ihre Recherchen werden die SchülerInnen des Donau-Gymnasiums sowohl in der Heimat als auch durch digitalen Kontakt mit den Menschen in anderen Ländern durchführen. Der einführende Workshop wird nach den Ferien stattfinden. Wir freuen uns alle sehr auf das spannende Projekt und werden regelmäßig davon auf der Homepage berichten!

Georg Flingelli zu Besuch im P-Seminar Sozialkunde

Text und Foto: Edith Kufner

Endlich wieder Wintersportwoche!

Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause fand von 05.02.23 bis 10.02.23 endlich wieder die Wintersportwoche statt. Am Sonntag Früh machten sich die siebten Klassen auf den Weg nach Obertauern, um eine Woche bei herrlichem Sonnenschein und Minusgraden im Schnee zu verbringen.

Schon auf der Hinfahrt nach Österreich habe ich neue Freundschaften geschlossen,“ stellte Anna fest.

In den folgenden Tagen erlernten Schülerinnen und Schüler, die zum ersten Mal auf Skiern oder auf dem Snowboard standen, wichtige Grundlagen und fanden Gefallen an den Sportarten: „Am ersten Tag war ich noch ein wenig unsicher, aber dann wurde ich immer besser. Und jetzt möchte ich öfter Skifahren, weil es mir sehr gefallen hat,“ betonte Kimberly. Die fortgeschrittenen Ski- und Snowboardfahrer erkundeten bereits ab dem ersten Tag in vier Gruppen mit ihren Skilehrerinnen und -lehrern das Skigebiet.

 

Doch auch wer sich keine Skier anschnallte, kam auf seine Kosten: Mit Schneeschuhwandern, Bob fahren, Skilanglauf, Snow Olympics und Survival Training wurde den Schülerinnen und Schülern eine große Abwechslung geboten. „Ich fand es am schönsten, als wir ein unterirdisches Iglu gebaut haben. Anschließend haben wir ein Feuer gemacht und darüber Marshmallows gegrillt“, schwärmte Felix.

Wer allerdings in den Bergen unterwegs war, musste auch über die Risiken informiert sein. Deshalb erfuhren die Klassen bei einem Lawinenvortrag, wieso es lebensbedrohlich werden kann, wenn man die gesicherten Pisten verlässt. Lustige Spieleabende, ein Tischtennisturnier und ein bunter Abend rundeten das Programm zum Ende jedes Tages ab: Clara blieb vor allem der bunte Abend in Erinnerung: „Im Skilager gab es viele tolle Erlebnisse, aber eines werde ich so schnell nicht vergessen: den bunten Abend. Alle Schülerinnen und Schüler führten etwas vor. Egal, ob es ein Sketch oder eine Vorführung der Lehrkräfte war, bei jedem Auftritt musste man lachen und konnte nicht mehr aufhören.

Gegen Freitagmittag kehrten die drei Busse zurück nach Kelheim, womit eine bezaubernde Woche ihr Ende fand: „Das Skilager war eine unvergessliche und prägende Zeit, welche das ganze Leben in Erinnerung bleibt“, fasste es Carlotta sehr schön zusammen. Bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere siebte Klassen in den Genuss der Wintersportwoche kommen können.

J. Gerl