Vier Siege in Serie waren nötig. In den ersten beiden Runden, auf heimischem Platz in Kelheim, war das Ganze noch sehr einfach. Alle Einzel und Doppel wurden hoch gewonnen, viele Sätze sogar mit 6:0.
Ab dem Halbfinale stießen die 5 Nachwuchs-Tennisspieler Jannik Prange, Leo Roidl, David Hüttner, David Minch und Jonas Dietz aber auf ernsthaften Widerstand. Auf der Anlage des TC Hengersberg wurde am 7. Juli 2026 das Gymnasium Niederalteich mit 4:2 niedergerungen. Damit war der Weg ins Finale gegen das Gymnasium Waldkirchen frei.
Zwei Stunden Anreise sind nicht gerade ein Vorteil, aber das Team war hoch motiviert. Während Vincent Hüttner sein Einzel souverän mit 6:1 und 6:0 gewinnen konnte, hatten die anderen drei in den Einzeln eingesetzten Spieler richtig schwere, lange und nervenaufreibende Matches. Jannik Prange ging schließlich mit 6:3, 6:3 als Sieger vom Platz, Leo Roidl verlor knapp mit 7:10 im Match-Tiebreak. Umso wichtiger wurde der Sieg von Jonas Dietz, der sich mit 10:7 im Match-Tiebreak durchsetzen konnte. So reichte es, obwohl beide Doppel mit 4:6, 4:6 verloren wurden, aufgrund der mehr gewonnenen Spiele (61:52) insgesamt zum Sieg und zur Goldmedaille
Sieg im Bezirksfinale gegen Waldkirchen: Jonas Dietz, Leo Roidl, Jannik Prange, Vincent Hüttner und David Minch (v. l. n. r.)
An dieser Stelle ergeht auch ein herzlicher Dank an Edel-Fan und Co-Teambetreuer Viktor Minch, der das Team bei jedem Spiel toll supportet hat!
Die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Donau-Gymnasiums hatten vor kurzem eine besondere Unterrichtseinheit: Sie nahmen an einem Aktiv-Programm teil, das der ADAC-Verkehrssicherheitskreis Bayern e.V. und der TÜV Süddeutschland für weiterführende Schulen anbieten, um für das Thema Mobilität und Umwelt zu sensibilisieren. Die Aktion wird auch vom Umweltministerium und vom Kultusministerium unterstützt. Herr Hendlmeier, Sicherheitsbeauftragter am DGK und Organisator der Aktion war im Internet auf die ADAC-Aktion aufmerksam geworden und relativ schnell überzeugt: „Das wäre was für unsere Fahranfänger in der Q12.“.
„Ich war zuerst ein wenig skeptisch, warum ein Verkehrssicherheitstraining genau dann stattfinden sollte, wenn gerade fast alle Teilnehmenden ihren Führerschein gemacht haben – müssten wir das nicht eh schon alle wissen?“, fragte sich Carolin aus der Q12 vor Beginn der Veranstaltung.
Weshalb also ist dieses Programm speziell an junge Fahranfänger gerichtet? Für sie ist das Auto die unumstrittene Nummer eins beim Thema Mobilität. Gerade sie haben jedoch in erster Linie nicht die Umwelt „im Kopf“, sondern möchten das lange ersehnte „Freiheitsgefühl“ auf der Straße ausleben, so erklärt der ADAC auf seiner Homepage. Auch die mangelnde Fahrerfahrung trage einen hohen Anteil zur Fahrweise der Führerscheinneulinge bei.
Die Aktion bot wirkungsvolle Handlungsalternativen, um umweltschonend und trotzdem ohne Mobilitätseinbußen am Straßenverkehr teilzunehmen und so die Umweltbelastung im Straßenverkehr zu verringern.
Der Referent des ADAC bei seinem Vortrag im Theorieteil der Aktion
Zunächst gab es für jeden Schüler ein Arbeitsheft, in dem sie u.a. auch Schätzungen eintragen konnten zu Lärm und Schall, Abgasausstoß und Antriebsarten. Im anschließenden Praxisteil, der auf dem Großparkplatz neben dem Keldorado stattfand, kam die Überprüfung der Schätzungen mit einem Aha-Effekt, denn die Realität lag oft weit von den Schätzungen entfernt.
Schüler erproben das auf Rollen positionierte Motorrad
Der Referent vom ADAC war mit einem PKW und einem Anhänger gekommen, auf dem ein Motorrad auf Rollen platziert war, so dass die Messungen im Praxisteil gut durchgeführt werden konnten. „Das Thema des Trainings war die Vermeidung von unnötig hohem Abgasausstoß, überflüssiger Lärmbelästigung und hohem Spritverbrauch – alles Themen, die für Fahranfänger wie uns also sehr wichtig sind, weil uns die Erfahrung mit diesen Faktoren einfach noch fehlt.“, erzählt Carolin. Schüler saßen z.B. zu viert in dem Versuchsauto und hatten dabei das Autoradio auf leicht erhöhter Lautstärke an. Als der Moderator vom ADAC mit einem Megafon vor dem Auto stand und den Schülern im Fahrzeug verschiedene Anweisungen gab, hörten die im Auto sitzenden Schüler erstaunlicherweise gar nichts. Das schockierte die Teilnehmer sehr. Und das, obwohl das Auto nicht einmal fuhr und somit keine weiteren Fahrgeräusche hinzukamen!
Interessant war auch, wie sehr sich der Abgasausstoß verändert, wenn man z.B. mit 3000 statt 1000 Umdrehungen fährt. Dieser stieg von 80l auf 580l in der Minute. Der Referent verdeutlichte den gewaltigen Unterschied durch unterschiedlich große Ballons. Fabian, ebenfalls einer der teilnehmenden Schüler, meinte: „Da wir ja zuerst schätzen mussten, wie hoch der Ausstoß ist, haben wir selbst direkt bemerkt, wie weit unsere Erwartungen hier übertroffen wurden. Durch diese Veranschaulichung wird man sich viel einfacher der gewaltigen Umweltbelastung bewusst, die durch unbedachtes Fahren entstehen kann.“
Beeindruckend für alle Teilnehmer war auch, wie sehr man durch eine besonnene und gleichbleibende Fahrweise Geld sparen kann: Wenn man bei einer Urlaubsfahrt an den Gardasee auf dem Hin- und Rückweg ruhig anstatt aggressiv fährt, braucht man für die insgesamt 1000 km maximal 20 Minuten länger, spart aber tatsächlich ungefähr die Hälfte des Sprits – bei den aktuellen Spritpreisen also ca. 140 Euro. Ganz nach dem Motto der Aktion „Mobil mit Köpfchen“.
Mit einfachen praxisnahen Beispielen sollten die Schülerinnen und Schüler also dazu gebracht werden, ihr eigenes Handeln im Straßenverkehr zu hinterfragen und in ihrem Mobilitätsverhalten mehr die Umwelt im Blick zu haben. „Letztendlich kann man definitiv sagen, dass sich der Besuch des ADAC an unserer Schule gelohnt hat“, meinte Fabian nach der Veranstaltung und Carolin ergänzte: „Einige von uns werden jetzt sicher ein wenig bewusster fahren!“
Das fleißige Proben am Donau-Gymnasium während des Schuljahrs hat sich gelohnt: Die Theatergruppe der Mittelstufe unter der Leitung von Frau Pfau brachte zwei gelungene Aufführungen von ‚Die Irrfahrten des Odysseus‘ auf die Bühne. In ihrer Begrüßung erklärte Frau Pfau, dass die Jugendlichen alle Texte zu der Komödie selbst geschrieben haben, und war zu Recht sichtlich stolz auf die Kreativität und die anspruchsvolle Umsetzung ihrer Schützlinge.
Wie gelang es also, für einen über 2000 Jahre alten Stoff zu begeistern und ihm Aktualität zu verleihen? Anhand einer Kurzfassung von Homers Odyssee arbeiteten sich die insgesamt 34 Schauspielerinnen und Schauspieler zunächst in die Abenteuer des antiken Helden ein und lernten ihn genauer kennen. Dann ließen sie ihrer Kreativität freien Lauf. So wurde in der DGK-Inszenierung Homers Odyssee zur Reality-Show: Die Götter des Olymp chillen am Bühnenrand auf einem riesigen Sofa und vertreiben sich die Zeit mit Fernsehen.
Die Götter sitzen im Olymp auf einer Couch und streamen die Irrfahrten des Odysseus
Mit einer überdimensionalen Fernbedienung schalten sie den Bildschirm
(= Hauptbühne) ein und streamen die Irrfahrten des berühmten griechischen Helden. Zehn Jahre irrt Odysseus nach ebenso langem Krieg über die Meere, bevor er endlich wieder den Weg nach Ithaka zu seiner Frau Penelope finden darf. Ihm begegnen dabei unzählige Monster und er kämpft auf hoher See gegen Stürme und sein eigenes Pech. Auf der Suche nach Essen landen Odysseus und seine Gefährten zum Beispiel auf der Insel des einäugigen Riesen Polyphem. Dieser schließt die Mannschaft und ihren Anführer in seiner Höhle ein und möchte sie verzehren. In der modernen DGK-Version wird das zu Polyphems Kochshow, in der er Mensch-Rouladen zubereiten will.
Odysseus und seine Gefährten sind in der Höhle des Polyphem eingeschlossen und müssen zusehen, wie dieser aus getöteten Gefährten Mensch-Rouladen kocht
Odysseus muss leider zusehen, wie einige seiner treuen Gefährten ihr Leben lassen müssen, doch am Ende gelingt es ihm durch eine List, sich und seine Gefährten zu befreien. Er macht Polyphem betrunken und blendet ihm mit dem beherzten Stich durch einen Zahnstocher das einzige Auge. So kann sich die ganze Mannschaft zusammen mit den Schafen des Riesen unbemerkt aus der Höhle schleichen. Die einzelnen Folgen der ‚Odysseus-Serie‘ werden – wie im Reality-TV so üblich – natürlich auch von Werbespots unterbrochen, z.B. für Lotuskekse, die wahnsinniges Suchtpotential entwickeln können und daher auch mit einem Warnhinweis der BZGA versehen werden.
Als Odysseus endlich wieder nach Hause zurückkehrt, wartet dort allerdings keine kitschige Wiedervereinigung auf ihn. Sohn Telemachos ist erwachsen geworden. Auf Social Media hatte er die Kriege und Irrfahrten seines Vaters lange Jahre verfolgt, bis dessen Account plötzlich verstummt war. Ehefrau Penelope sucht inzwischen nach einem neuen König und nimmt deshalb an ‚Bachelorette – Ithaka-Edition‘ teil.
Penelope als Bachelorette von IthakaVerschiedene Männer werben um Penelope
Doch keiner der Bewerber schafft es, die immer noch treue Penelope für sich zu begeistern. Schließlich kommen Odysseus‘ Pfeil und Bogen zum Einsatz. Niemand schafft es, diesen richtig zu verwenden – doch da tritt Odysseus, unkenntlich gemacht als Bettler, auf die Bühne und überzeugt durch sein Können Penelope. Sie erkennt ihn wieder und es kommt doch noch zu einem Happy End.
Langanhaltender Applaus in der voll besetzen DGK-Turnhalle zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Eigenfassung dieses antiken Epos den Geschmack des Publikums getroffen haben.
Vom 8. bis 10. Juli 2026 gingen die Lateinschülerinnen und -schüler der 9. Jahrgangsstufen wie jedes Jahr auf Klassenfahrt, um den römischen Limes zu erkunden. Als Erstes machten wir Halt in Kipfenberg. Wir wanderten durch den Wald, wo wir zu einem (nachgebauten) römischen Wachturm kamen und eine Schatzsuche starteten.
Danach besuchten wir das Römer-Kastell in Pfünz. Dort begegnete uns eine Katze, die uns den gesamten Weg hinauf zum Kastell und wieder zurück zum Bus begleitete.
In Weißenburg erhielten wir eine Führung im Römermuseum; die Ausstellungsstücke – darunter Götterstatuetten und ein Militärdiplom – fanden wir sehr beeindruckend.
Ein weiteres Highlight dort war zuvor die Besichtigung der riesigen römische Therme, deren Überreste während der Erschließung eines Neubaugebietes eher zufällig gefunden wurden.
Am Nachmittag fuhren wir zur Jugendherberge. Die Mädchen und einige Jungen übernachteten dort in Baumhäusern, während die anderen im Haupthaus ihre Räumlichkeiten bezogen. Nach dem Abendessen spielten wir gemeinsam UNO bis zur Nachtruhe um 22 Uhr. Um Mitternacht sorgte allerdings ein Waschbär für Aufregung. Er kletterte in einen Mülleimer und erschreckte ein paar von uns, die sich auf dem Weg zurück von der Toilette zu den Zimmern befanden. Manche glaubten sogar, von ihm angegriffen zu werden.
Am zweiten Tag packten wir uns ein Lunchpaket für den Tagesausflug ein. Unser erster Halt war das Limes-Tor bei Dalkingen, das anfangs ein Wachturm war und später zu einem riesigen Grenztor ausgebaut wurde. Es wird heute in einem großen Glasgebäude geschützt und wir erhielten dort eine Führung.
Anschließend besuchten wir einen weiteren Nachbau eines römischen Wachturms mit den Überresten der sogenannten ,,Teufelsmauer‘‘, wie die Mauerreste des Limes im Mittelalter genannt wurden.
Danach fuhren wir zu einem großen römischen Kastell bei Rainau, wo wir ebenfalls eine kurze Führung bekamen. Anschließend machten wir am Bucher Stausee eine Mittagspause und aßen unsere Lunchpakete als Picknick.
Am Nachmittag besuchten wir das Limes-Museum in Aalen. Dort durften wir römische Kleidung und Soldatenrüstung anprobieren. Außerdem konnten wir Leder mit unseren Namen bestempeln („punzieren“) oder nach römischen Rezepten eigene Salben mit Zutaten wie Zimt, Rosenöl und Rosenwasser herstellen. Nach der Rückkehr in die Jugendherberge gab es wieder ein sehr leckeres Abendessen – sogar mit Salatbar.
Am Abend schauten einige Schüler mit Herrn Wenzl gemeinsam das Fußballspiel Frankreich gegen Marokko. Später tauchte auch der Waschbär wieder auf und sorgte bei vielen Schülerinnen und Schüler dieses Mal für Erheiterung.
Am letzten Tag packten wir nach dem Frühstück unsere Taschen und machten uns auf den Heimweg. Unterwegs legten wir einen Stopp bei McDonald’s zum Mittagessen ein.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Römermuseum in Manching. Dort schauten wir uns von außen ein nachgebautes Römerschiff an, bevor wir die Heimreise fortsetzten.
Die Klassenfahrt war für uns alle ein lustiges und unvergessliches Erlebnis. Wir haben viel über den Limes gelernt, viele interessante Orte besucht und gemeinsam drei unvergessliche Tage verbracht.
Gruppenbild vor dem Kastell in PfünzRömerturm KipfenbergEinführung in die Herstellung von Salben nach römischen Rezepten (Limes-Museum Aalen)Volle Konzentration bei der Herstellung der SalbenRömische „Modenschau“ (Limes-Museum Aalen)Ein römischer Meilenstein beim Limestor DalkingenFührung entlang des Limes bei DalkingenÜberreste des Limestors bei Dalkingen – zum Schutz wurde ein „Glaskasten“ errichtet
Sezin Lüleci, Anna Hein (beide 9b), Emma Alliger (9a)
(v.l.) Veronica Ivanica, Benjamin Zeugner und Vicent Linhard bei der Urkundenverleihung
„Sprachen verbinden überall“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Sprachen sind Brücken, die Menschen über Grenzen, Kulturen und Generationen hinweg verbinden. „DGK erfolgreich im Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ weiterlesen