Sensationeller Erfolg der Fußballerinnen

In einem spannenden Wettbewerb über mehrere Runden hinweg gelang es den Fußballerinnen des Donau-Gymnasiums, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.

Die Erfolgsgeschichte der zehn 14 bis 16 Jahre alten Mädchen begann bereits im Mai beim Regionalentscheid in Landshut, wo die Spielerinnen souverän gegen Mannschaften aus Landshut und Ergolding sowie gegen die Realschule Abensberg gewannen. Weiter ging es beim Bezirksentscheid in Osterhofen Mitte Juni. Auch dort schalteten die DGK-Schülerinnen die gegnerischen Mannschaften aus Arnstorf, Bogen und Osterhofen aus. Anfang Juli fand dann das Südbayerische Qualifikationsturnier auf der Anlage des ATSV  Kelheim statt. Hier war man vor heimischer Kulisse gegen Teams aus Oberbayern, Schwaben und München erfolgreich und gewann alle Spiele. Die Spannung war groß, als nun am 23.07. das Landesfinale der bayerischen Schulen im Fußball in Cham ausgetragen wurde. Eltern, Omas und Opas, Onkel und Tanten waren als Fangemeinde mitgereist und pushten durch ihre Unterstützung die Mädels zusätzlich in ihren Leistungen. In einem sensationellen Match gewannen die Mädels des DGK mit 7:0 gegen das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach.

Nach diesem großartigen Erfolg richtet sich nun der Blick voller Vorfreude auf das Bundesfinale in Berlin, das vom 15. bis 19. September 2026 stattfindet.

Frau Danner, die die erfolgreichen Mannschaft betreut, war voll des Lobes für ihre Mannschaft: „Nur die jeweiligen Turniersieger konnten sich für die nächste Stufe qualifizieren. Die Mädels waren fantastisch. Als Team haben sie immer super gekämpft und sehr fair gespielt.“ Auch Frau Danner freut sich auf die Reise nach Berlin und ist stolz darauf, dass das Team des Donau-Gymnasiums Kelheim Bayern beim Bundesfinale mit großem Einsatz, mit Fairness und Teamgeist vertreten darf.

Petra Todt

DGK-Tennis-Team (Jungen WK IV) gewinnt Niederbayern-Finale

Vier Siege in Serie waren nötig. In den ersten beiden Runden, auf heimischem Platz in Kelheim, war das Ganze noch sehr einfach. Alle Einzel und Doppel wurden hoch gewonnen, viele Sätze sogar mit 6:0.

Ab dem Halbfinale stießen die 5 Nachwuchs-Tennisspieler Jannik Prange, Leo Roidl, David Hüttner, David Minch und Jonas Dietz aber auf ernsthaften Widerstand. Auf der Anlage des TC Hengersberg wurde am 7. Juli 2026 das Gymnasium Niederalteich mit 4:2 niedergerungen. Damit war der Weg ins Finale gegen das Gymnasium Waldkirchen frei.

Zwei Stunden Anreise sind nicht gerade ein Vorteil, aber das Team war hoch motiviert. Während Vincent Hüttner sein Einzel souverän mit 6:1 und 6:0 gewinnen konnte, hatten die anderen drei in den Einzeln eingesetzten Spieler richtig schwere, lange und nervenaufreibende Matches. Jannik Prange ging schließlich mit 6:3, 6:3 als Sieger vom Platz, Leo Roidl verlor knapp mit 7:10 im Match-Tiebreak. Umso wichtiger wurde der Sieg von Jonas Dietz, der sich mit 10:7 im Match-Tiebreak durchsetzen konnte. So reichte es, obwohl beide Doppel mit 4:6, 4:6 verloren wurden, aufgrund der mehr gewonnenen Spiele (61:52) insgesamt zum Sieg und zur Goldmedaille

Sieg im Bezirksfinale gegen Waldkirchen: Jonas Dietz, Leo Roidl, Jannik Prange, Vincent Hüttner und David Minch (v. l. n. r.)

An dieser Stelle ergeht auch ein herzlicher Dank an Edel-Fan und Co-Teambetreuer Viktor Minch, der das Team bei jedem Spiel toll supportet hat!

Christoph Heide

Wintersportwoche 2026

+++++ 2026-02-01 | Schwalbenstraße | Kelheim +++++

06:25 Uhr: Alle da außer Emma, die leider kurzfristig erkrankt ist. Wir müssen trotzdem los, denn auf uns warten Schnee, Traum-Pisten und ein Mittagessen.
@Emma: Werde schnell gesund, damit dein Papa dich nachbringen kann! Wir freuen uns auf dich!

++++ 2026-02-01, 11:15 Uhr: Ankunft in Obertauern ++++

Nach Regen und Nebel in Deutschland wurde es, je näher wir unserem Ziel kamen, immer heller und sonniger. Sichtlich beeindruckt waren viele von den bizarren Formationen aus Fels und Eis, die sich links und rechtes der Passstraße von Radstadt nach Obertauern auftürmten. Schließlich war Obertauern erreicht. Schnee, Sonnenschein, Hotels. Lifte, Pisten … – alles da, was man für eine tolle Skiwoche braucht.

13:30 Uhr: Nach dem Beziehen der Zimmer, Suppe, Salat und Pizza ging es für die meisten direkt auf die Piste …

… und die Alternativgruppe begann damit ein Iglu zu bauen, das hoffentlich im Laufe der Woche noch fertig wird …

Den deutschen Handballern haben wir die Daumen gedrückt – geholfen hat das leider nichts. 27:34 gegen Dänemark verloren – schon wieder …  :-/

20:00 Uhr: Video über richtiges Verhalten auf der Piste gesehen, anschließend Erfolgskontrolle mit Fragebögen – bestanden haben aber nur knapp 10% – müssen das morgen dringend nochmal thematisieren …

22:00 Uhr: Handys eingesammelt – Kinder im Bett – morgen geht´s weiter mit  Frühstück um 8:00 Uhr …

++++ 2026-02-02 ++++

09:00 Uhr: Die Alternativ-Gruppe geht Schneeschuhwandern – leider ohne Clara, die sich nicht gut fühlt …

Die Ski-Anfänger üben am Anfänger-Hügel. Um vor der Abfahrt nicht ständig aufsteigen zu müssen, benutzen sie den „Zauberteppich“ – eine massive Erleichterung! Aber Ziel ist natürlich der Sessellift und der große Berg.

Das Liftfahren klappt schon ganz gut bei den fortgeschrittenen Skifahrern. Für sie sind blau markierte Pisten kein Problem, und manchmal darf es sogar schon eine rote sein…

Weniger gut läuft es bei einigen Snowboardern, die offensichtlich unterschätzt haben, wie anstrengend es ist, mit den Skifahrern mitzuhalten. Die sind auf ihrem Sportgerät einfach deutlich mobiler.

Wenn das Material streikt – heute ist eine Schnalle vom Bindungssystem an einem Snowboard abgerissen – gibt es zum Glück direkt am Lift ein Sportgeschäft, das Ersatz verfügbar hat und verleiht.

Die ganze Tauernrunde mit Pisten aller Schwierigkeitsgrade schaffen die beiden Top-Skifahrer-Gruppen. Wo die fahren entscheidet, nicht die farbliche Markierung der Piste (blau, rot oder schwarz), sondern die Antwort auf Fragen wie: „Wo stehen weniger Menschen am Lift?“ oder „Wo scheint gerade die Sonne?“

Short Turn

Zentraler Punkt des Abendprogramms war ein Vortrag von Florian Hüttenbrenner von der Bergrettung. Der erklärte alles über Lawinen, alpine Gefahren und wie man sich davor schützt …

Diesen Vortrag hörten die Schüler/innen in zwei Gruppen. Die jeweils andere Gruppe durfte die Energie, die nach den ersten eineinhalb Tagen noch übrig war, in der hoteleigenen Sporthalle loswerden.

Akrobatik am Abend

++++ 2026-02-03 ++++

Eine Skigruppe hat heute die Panoramabahn für sich entdeckt: eine schwarze Piste, die flach ausläuft. Da kann man es krachen lassen!

Nach einem Harakiri-Zipfelbob-Rennen konnte die Alternativgruppe heute den Schlussstein des Iglus setzen und an einem Winterlagerfeuer Stockbrot und Marshmallows rösten.

 

Die traurige Nachricht des Tages: Clara ist leider richtig krank und wird mittags von ihrer Mutter abgeholt. Gibt´s einen blöderen Zeitpunkt, krank zu werden?
– Wir wünschen Clara, dass sie schnell wieder fit wird und irgendwann eine neue Gelegenheit hat, mit Freunden ein paar Tage im verschneiten Gebirge zu erleben…

Positives gibt es auch: Emma ist daheim schnell gesund geworden, wird von ihren Eltern nach Obertauern gebracht und kann die letzten 3 Tage der Wintersportwoche miterleben.

Fleißig geübt wurde am Anfänger-Hügel…

… bei Bedarf gab es auch Einzelunterricht …

+++ Erfolgsmeldung am Nachmittag:  Die Skianfänger haben den Zauberteppich hinter sich gelassen und sind jetzt stolze Sesselliftfahrer.

++++ 2026-02-04 ++++

Für die Alternativ-Gruppe hat das Langlaufprogramm begonnen. Noch am Vortag war vom Pistendienst auf der Wiese neben dem Haus eine kleine Loipe präpariert worden – ideale Bedingungen für den ersten Trainingstag mit Übungen zum Gleiten, Steigen sowie Abfahren und Bremsen. Morgen geht’s dann zum Langlaufzentrum Gnadenalm.

Der Hol- und Bringdienst musste leider auch wieder bemüht werden. Das Gute daran: Er funktioniert prima! Diesmal erwischte es leider Anna und Pia. Zum Glück konnte ein Papa schnell regieren und die beiden nach Hause holen. Die besten Wünsche für euch zwei! Werdet schnell wieder gesund und freut euch über wenigstens drei gute Tage, die ihr in Obertrauern hattet!

Eine Fackelwanderung bei Schneetreiben beendete den Tag. Wegen des starken Winds mussten die Fackeln aus Sicherheitsgründen gelöscht werden und so wurde aus der Fackelwanderung eine Nachtwanderung.

Und wenn die Skischuhe richtig gut passen, kann man darin auch wandern…

++++ 2026-02-05 ++++

Für eine Ski-Gruppe begann der letzte Ski-Tag mit einem  Aufwärmprogramm von „Ski Karl“. Mit spielerischen Übungen, Bewegung und guter Laune wurden Muskeln aktiviert und die Teilnehmenden optimal auf den Skitag vorbereitet. So starteten alle motiviert, sicher und mit einem Lächeln im Gesicht auf die Piste.

Danach folgten Slalomübungen, bei denen die Teilnehmenden spielerisch das Kurvenfahren trainierten. Mit viel Spaß, Konzentration und Bewegung verbesserten sie ihre Technik und gewannen mehr Sicherheit auf den Skiern.

Das Racing Team hatte trotz schlechter Sicht ein kleine Sprungschanze gefunden und nutzte den letzten Tag dazu, die Landungen beim „one-eighty“ zu perfektionieren. Tagessieger wurde David. Sein Sturz wurde nicht als Fehler bei der Landung gewertet, sondern als Resultat schlechter Pistenpräparierung im Auslauf sowie überschwänglicher Euphorie nach einem gelungenen Versuch.

one-eighty

Die Alternativ-Gruppe im Langlaufzentrum Gnadenalm: Am Vormittag wurde noch trainiert, am Nachmittag absolvierten die meisten Teilnehmer die rote Loipe (7 km, 200 Höhenmeter). Anschließend gab es noch ein Massenstartrennen zu den Gummibärchen.

Höhepunkt des Abends war die Zimmerolympiade. Viele hatten sehr ordentlich aufgeräumt, sodass letztlich die originellste Dekoration den Sieg brachte. Die Sieger waren Vedo, Michael, Leon und Lukas.

Das letzte Wort haben die Teilnehmer…

… – dachte ich. Die sind aber anscheinend noch vollkommen sprachlos.

Jedenfalls haben wir alle verletzungsfrei wieder nach Hause gebracht, die meisten hoffentlich mit einem Koffer voller toller Erlebnisse und schöner Erinnerungen.

Christoph Heide

DGK-Triathletinnen beim Landesfinale auf Platz 3

Zum Abschluss des Schuljahres nochmals ein Highlight zu setzen, gelang den DGK-Triathletinnen. Begleitet von Emil Betz und Philipp Schramm, die beim Regionalentscheid Südbayern in Erding noch selbst mit ihrem Team gekämpft hatten und diesmal mitreisten, um die Mädels zu supporten, sowie Trainer und Betreuer der DGK-Triathlon-Teams Christoph Heide fuhren Helene Böhm, Franziska „Fanni“ Hopfensperger und Sophia Probst am Morgen des 24. Juli nach Ingolstadt.

Den Athletinnen von den favorisierten Stützpunktschulen zumindest Paroli zu bieten und in dem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld im Bayerischen Landesfinale 2025 nicht wieder auf dem letzten Platz zu landen, war das erklärte Ziel. Dass alle anderen Teams zu viert an den Start gingen und ihr schlechtestes Einzelergebnis streichen konnten, während die Kelheimerinnen nur zu dritt waren und sich somit keinen „Ausrutscher“ leisten konnten, wurde nicht als besonderer Druck empfunden, sondern wirkte eher zusätzlich motivierend.

Räder einchecken, Wechselzone vorbereiten, Einschwimmen – konzentriert wie echte Profis spulten die drei Mädchen ihre Routinen ab, das Ganze bei Dauerregen, der nicht nur dafür sorgte, dass man nach dem Schwimmen in tropfnasse Schuhe steigen musste, sondern auch die Radstrecke gefährlich glatt werden ließ.

Fanni auf dem Rad
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Pünktlich um 11 Uhr ertönte das Startsignal und im Schwimmbecken ging die Post ab. Dass Sophia Probst eine sehr gute Schwimmerin ist, wusste man, dass sie als Zweite aus dem Wasser stieg, beim Radfahren die Führende überholte und schließlich nach 9:02,08 min als Erste durch den Zielbogen lief, war aber dann doch eine kleine Sensation. Zusammen mit den Leistungen von Helene Böhm auf Platz 11 in 9:45,52 min und Fanni Hopfensperger auf Platz 16 in 10:03,98 min musste das reichen, um wenigstens das Minimalziel, nicht Letzter zu werden, zu erreichen.

Gespannt warteten die drei Mädchen auf die Siegerehrung, während Emil und Philipp Gelassenheit und Zuversicht ausstrahlten und für das DGK-Team Platz 4 prognostizierten. „Auf Platz 6 das Isar-Gymnasium München.“ – Hurra, nicht Letzter! – „Auf Platz 5 das Gymnasium Dinkelsbühl.“ – Wow, auch nicht Vorletzter?! Jetzt musste nur noch eine andere Schule genannt werden, und das DGK-Team wäre auf dem Stockerl! Medaille im Landesfinale!? Das wäre der Hammer!

erschöpft aber glücklich
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„… auf dem vierten Platz … das Ohm-Gymnasium Erlangen.“ – Ein Jubelschrei! – Geschafft: Sophia, Leni und Fanni hatten eine Triathlon-Stützpunktschule besiegt und die Bronzemedaille gewonnen! Die Mädchen lagen sich in den Armen. Die Anstrengungen hatten sich gelohnt. Eine Urkunde, Medaillen und T-Shirts gab es dafür – und das tolle Gefühl, auf dem Siegertreppchen zu stehen als eins der drei besten weiblichen Triathlon-Teams dieser Altersklasse in ganz Bayern.

Herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg!

Christoph Heide