Donau-Gymnasium vertritt Bayern beim Bundesfinale in Berlin

Als Bayerischer Landessieger durfte die Mädchenmannschaft des Donau-Gymnasiums den Freistaat Bayern beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Dabei erzielte sie in dem dreitägigen Turnier ein beachtliches Resultat.

Bereits im vergangenen Schuljahr hatte sich die erfolgreiche Mädchenfußballmannschaft des DGK gegen starke Mannschaften im Regionalfinale, im Bezirksentscheid, Im Qualifikationsentscheid Nord-/Südbayern und schließlich im Landesfinale durchgesetzt und durfte nun in der ersten Woche des neuen Schuljahres zum U-18 Bundesfinale nach Berlin reisen. Zehn Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren tauschten mit ihrer Lehrerin und Betreuerin Frau Danner das Klassenzimmer gegen die große Fußballbühne. „Auf der Zugfahrt nach Berlin haben wir uns alle die Fingernägel blau-weiß angemalt. Schließlich vertreten wir ja Bayern!“, berichtete eine der Teilnehmerinnen. Bei der Vorbereitung auf die Spiele wurde Frau Danner von Frau Holzer unterstützt, die als Mutter und Co-Trainerin mitgereist war. Außerdem waren noch weitere Eltern eigens nach Berlin gereist, um als begeisterter und lautstarker Fanclub die Mädchen bei den Spielen zu unterstützen.

In der Gruppenphase erwischten die Kelheimerinnen ausgesprochen schwere Gegnerinnen. Dort trafen sie unter anderem auf die Vorjahressiegerinnen sowie auf die Mannschaften zweier Eliteschulen des Fußballs. Insgesamt waren beim Bundesfinale sogar sieben Sportgymnasien vertreten. Umso höher ist die Leistung der Kelheimer Fußballerinnen einzuschätzen. Während an einem Sportgymnasium Fußball oder auch Krafttraining in den normalen Schulunterricht integriert sind und an solchen Schulen Nachwuchsspielerinnen von großen Vereinen heranwachsen, spielen die Mädchen der DGK-Mannschaft ’nur‘ in ihrer Freizeit Fußball in einer Mädchenmannschaft. „Es ist schon etwas ganz Besonderes,“ erklärte Frau Danner stolz, „dass unsere Mädchen mit solchen Mannschaften mithalten konnten.“

Die Mädchen ließen sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken, kämpften leidenschaftlich und hielten hervorragend mit. Zwei Begegnungen am ersten Turniertag endeten unentschieden, lediglich ein Spiel ging knapp verloren. Am zweiten Turniertag spielte die Mannschaft in der Platzierungsrunde um die Plätze 9 bis 16. Dort zeigte sie ihre ganze Stärke und entschied beide Begegnungen souverän für sich. Damit qualifizierte sich das DGK-Team für das abschließende Spiel um Platz 9. Am dritten Turniertag wartete mit der Eliteschule des Sports aus Frankfurt noch einmal ein besonders starken Gegner. Trotz einer kämpferisch und spielerisch überzeugenden Leistung mussten sich die Kelheimerinnen geschlagen geben. Am Ende belegten sie einen hervorragenden zehnten Platz. „Top 10 – unsere Fußballerinnen waren so toll! Der Zusammenhalt war super. Für die Mädchen war es ein einmaliges Erlebnis, das ihnen ewig in Erinnerung bleiben wird.“, schwärmte Frau Danner.

Auch abseits des Fußballplatzes verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Zeit in der Hauptstadt. Bei Madame Tussauds kamen die Mädchen den Spielern der deutschen Fußballnationalmannschaft ganz nah. Auch ein Besuch in angesagten Lokalen wie Schnitzery, Oakberry und Cinnamood durfte nicht fehlen. Den erfolgreichen zweiten Turniertag ließen die Spielerinnen bei einer gemeinsamen Spreefahrt entspannt ausklingen. Ein besonderes Erlebnis war schließlich die große Abschlussveranstaltung des Herbstfinales „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in der Max-Schmeling-Halle. 3.600 teilnehmende Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 404 Schulteams waren mit ihren rund 700 begleitenden Lehrkräften und Betreuenden eingeladen. Dort präsentierte die Kelheimer Mannschaft den Freistaat Bayern in Dirndln und Lederhosen vor mehreren tausend Teilnehmenden.

So kehrte das Team nicht nur mit einem großartigen zehnten Platz, sondern auch mit vielen besonderen Erinnerungen nach Kelheim zurück. „Während der gesamten Woche überzeugten unsere Mädchen durch großen Kampfgeist und echtes Teamgefühl – und vertraten das Donau-Gymnasium sowie den Freistaat Bayern hervorragend auf der großen Bundesbühne“, fasste Frau Danner zusammen.

C. Danner, P. Todt

Sensationeller Erfolg der Fußballerinnen

In einem spannenden Wettbewerb über mehrere Runden hinweg gelang es den Fußballerinnen des Donau-Gymnasiums, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.

Die Erfolgsgeschichte der zehn 14 bis 16 Jahre alten Mädchen begann bereits im Mai beim Regionalentscheid in Landshut, wo die Spielerinnen souverän gegen Mannschaften aus Landshut und Ergolding sowie gegen die Realschule Abensberg gewannen. Weiter ging es beim Bezirksentscheid in Osterhofen Mitte Juni. Auch dort schalteten die DGK-Schülerinnen die gegnerischen Mannschaften aus Arnstorf, Bogen und Osterhofen aus. Anfang Juli fand dann das Südbayerische Qualifikationsturnier auf der Anlage des ATSV  Kelheim statt. Hier war man vor heimischer Kulisse gegen Teams aus Oberbayern, Schwaben und München erfolgreich und gewann alle Spiele. Die Spannung war groß, als nun am 23.07. das Landesfinale der bayerischen Schulen im Fußball in Cham ausgetragen wurde. Eltern, Omas und Opas, Onkel und Tanten waren als Fangemeinde mitgereist und pushten durch ihre Unterstützung die Mädels zusätzlich in ihren Leistungen. In einem sensationellen Match gewannen die Mädels des DGK mit 7:0 gegen das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach.

Nach diesem großartigen Erfolg richtet sich nun der Blick voller Vorfreude auf das Bundesfinale in Berlin, das vom 15. bis 19. September 2026 stattfindet.

Frau Danner, die die erfolgreichen Mannschaft betreut, war voll des Lobes für ihre Mannschaft: „Nur die jeweiligen Turniersieger konnten sich für die nächste Stufe qualifizieren. Die Mädels waren fantastisch. Als Team haben sie immer super gekämpft und sehr fair gespielt.“ Auch Frau Danner freut sich auf die Reise nach Berlin und ist stolz darauf, dass das Team des Donau-Gymnasiums Kelheim Bayern beim Bundesfinale mit großem Einsatz, mit Fairness und Teamgeist vertreten darf.

Petra Todt

DGK-Tennis-Team (Jungen WK IV) gewinnt Niederbayern-Finale

Vier Siege in Serie waren nötig. In den ersten beiden Runden, auf heimischem Platz in Kelheim, war das Ganze noch sehr einfach. Alle Einzel und Doppel wurden hoch gewonnen, viele Sätze sogar mit 6:0.

Ab dem Halbfinale stießen die 5 Nachwuchs-Tennisspieler Jannik Prange, Leo Roidl, David Hüttner, David Minch und Jonas Dietz aber auf ernsthaften Widerstand. Auf der Anlage des TC Hengersberg wurde am 7. Juli 2026 das Gymnasium Niederalteich mit 4:2 niedergerungen. Damit war der Weg ins Finale gegen das Gymnasium Waldkirchen frei.

Zwei Stunden Anreise sind nicht gerade ein Vorteil, aber das Team war hoch motiviert. Während Vincent Hüttner sein Einzel souverän mit 6:1 und 6:0 gewinnen konnte, hatten die anderen drei in den Einzeln eingesetzten Spieler richtig schwere, lange und nervenaufreibende Matches. Jannik Prange ging schließlich mit 6:3, 6:3 als Sieger vom Platz, Leo Roidl verlor knapp mit 7:10 im Match-Tiebreak. Umso wichtiger wurde der Sieg von Jonas Dietz, der sich mit 10:7 im Match-Tiebreak durchsetzen konnte. So reichte es, obwohl beide Doppel mit 4:6, 4:6 verloren wurden, aufgrund der mehr gewonnenen Spiele (61:52) insgesamt zum Sieg und zur Goldmedaille

Sieg im Bezirksfinale gegen Waldkirchen: Jonas Dietz, Leo Roidl, Jannik Prange, Vincent Hüttner und David Minch (v. l. n. r.)

An dieser Stelle ergeht auch ein herzlicher Dank an Edel-Fan und Co-Teambetreuer Viktor Minch, der das Team bei jedem Spiel toll supportet hat!

Christoph Heide

Wintersportwoche 2026

+++++ 2026-02-01 | Schwalbenstraße | Kelheim +++++

06:25 Uhr: Alle da außer Emma, die leider kurzfristig erkrankt ist. Wir müssen trotzdem los, denn auf uns warten Schnee, Traum-Pisten und ein Mittagessen.
@Emma: Werde schnell gesund, damit dein Papa dich nachbringen kann! Wir freuen uns auf dich!

++++ 2026-02-01, 11:15 Uhr: Ankunft in Obertauern ++++

Nach Regen und Nebel in Deutschland wurde es, je näher wir unserem Ziel kamen, immer heller und sonniger. Sichtlich beeindruckt waren viele von den bizarren Formationen aus Fels und Eis, die sich links und rechtes der Passstraße von Radstadt nach Obertauern auftürmten. Schließlich war Obertauern erreicht. Schnee, Sonnenschein, Hotels. Lifte, Pisten … – alles da, was man für eine tolle Skiwoche braucht.

13:30 Uhr: Nach dem Beziehen der Zimmer, Suppe, Salat und Pizza ging es für die meisten direkt auf die Piste …

… und die Alternativgruppe begann damit ein Iglu zu bauen, das hoffentlich im Laufe der Woche noch fertig wird …

Den deutschen Handballern haben wir die Daumen gedrückt – geholfen hat das leider nichts. 27:34 gegen Dänemark verloren – schon wieder …  :-/

20:00 Uhr: Video über richtiges Verhalten auf der Piste gesehen, anschließend Erfolgskontrolle mit Fragebögen – bestanden haben aber nur knapp 10% – müssen das morgen dringend nochmal thematisieren …

22:00 Uhr: Handys eingesammelt – Kinder im Bett – morgen geht´s weiter mit  Frühstück um 8:00 Uhr …

++++ 2026-02-02 ++++

09:00 Uhr: Die Alternativ-Gruppe geht Schneeschuhwandern – leider ohne Clara, die sich nicht gut fühlt …

Die Ski-Anfänger üben am Anfänger-Hügel. Um vor der Abfahrt nicht ständig aufsteigen zu müssen, benutzen sie den „Zauberteppich“ – eine massive Erleichterung! Aber Ziel ist natürlich der Sessellift und der große Berg.

Das Liftfahren klappt schon ganz gut bei den fortgeschrittenen Skifahrern. Für sie sind blau markierte Pisten kein Problem, und manchmal darf es sogar schon eine rote sein…

Weniger gut läuft es bei einigen Snowboardern, die offensichtlich unterschätzt haben, wie anstrengend es ist, mit den Skifahrern mitzuhalten. Die sind auf ihrem Sportgerät einfach deutlich mobiler.

Wenn das Material streikt – heute ist eine Schnalle vom Bindungssystem an einem Snowboard abgerissen – gibt es zum Glück direkt am Lift ein Sportgeschäft, das Ersatz verfügbar hat und verleiht.

Die ganze Tauernrunde mit Pisten aller Schwierigkeitsgrade schaffen die beiden Top-Skifahrer-Gruppen. Wo die fahren entscheidet, nicht die farbliche Markierung der Piste (blau, rot oder schwarz), sondern die Antwort auf Fragen wie: „Wo stehen weniger Menschen am Lift?“ oder „Wo scheint gerade die Sonne?“

Short Turn

Zentraler Punkt des Abendprogramms war ein Vortrag von Florian Hüttenbrenner von der Bergrettung. Der erklärte alles über Lawinen, alpine Gefahren und wie man sich davor schützt …

Diesen Vortrag hörten die Schüler/innen in zwei Gruppen. Die jeweils andere Gruppe durfte die Energie, die nach den ersten eineinhalb Tagen noch übrig war, in der hoteleigenen Sporthalle loswerden.

Akrobatik am Abend

++++ 2026-02-03 ++++

Eine Skigruppe hat heute die Panoramabahn für sich entdeckt: eine schwarze Piste, die flach ausläuft. Da kann man es krachen lassen!

Nach einem Harakiri-Zipfelbob-Rennen konnte die Alternativgruppe heute den Schlussstein des Iglus setzen und an einem Winterlagerfeuer Stockbrot und Marshmallows rösten.

 

Die traurige Nachricht des Tages: Clara ist leider richtig krank und wird mittags von ihrer Mutter abgeholt. Gibt´s einen blöderen Zeitpunkt, krank zu werden?
– Wir wünschen Clara, dass sie schnell wieder fit wird und irgendwann eine neue Gelegenheit hat, mit Freunden ein paar Tage im verschneiten Gebirge zu erleben…

Positives gibt es auch: Emma ist daheim schnell gesund geworden, wird von ihren Eltern nach Obertauern gebracht und kann die letzten 3 Tage der Wintersportwoche miterleben.

Fleißig geübt wurde am Anfänger-Hügel…

… bei Bedarf gab es auch Einzelunterricht …

+++ Erfolgsmeldung am Nachmittag:  Die Skianfänger haben den Zauberteppich hinter sich gelassen und sind jetzt stolze Sesselliftfahrer.

++++ 2026-02-04 ++++

Für die Alternativ-Gruppe hat das Langlaufprogramm begonnen. Noch am Vortag war vom Pistendienst auf der Wiese neben dem Haus eine kleine Loipe präpariert worden – ideale Bedingungen für den ersten Trainingstag mit Übungen zum Gleiten, Steigen sowie Abfahren und Bremsen. Morgen geht’s dann zum Langlaufzentrum Gnadenalm.

Der Hol- und Bringdienst musste leider auch wieder bemüht werden. Das Gute daran: Er funktioniert prima! Diesmal erwischte es leider Anna und Pia. Zum Glück konnte ein Papa schnell regieren und die beiden nach Hause holen. Die besten Wünsche für euch zwei! Werdet schnell wieder gesund und freut euch über wenigstens drei gute Tage, die ihr in Obertrauern hattet!

Eine Fackelwanderung bei Schneetreiben beendete den Tag. Wegen des starken Winds mussten die Fackeln aus Sicherheitsgründen gelöscht werden und so wurde aus der Fackelwanderung eine Nachtwanderung.

Und wenn die Skischuhe richtig gut passen, kann man darin auch wandern…

++++ 2026-02-05 ++++

Für eine Ski-Gruppe begann der letzte Ski-Tag mit einem  Aufwärmprogramm von „Ski Karl“. Mit spielerischen Übungen, Bewegung und guter Laune wurden Muskeln aktiviert und die Teilnehmenden optimal auf den Skitag vorbereitet. So starteten alle motiviert, sicher und mit einem Lächeln im Gesicht auf die Piste.

Danach folgten Slalomübungen, bei denen die Teilnehmenden spielerisch das Kurvenfahren trainierten. Mit viel Spaß, Konzentration und Bewegung verbesserten sie ihre Technik und gewannen mehr Sicherheit auf den Skiern.

Das Racing Team hatte trotz schlechter Sicht ein kleine Sprungschanze gefunden und nutzte den letzten Tag dazu, die Landungen beim „one-eighty“ zu perfektionieren. Tagessieger wurde David. Sein Sturz wurde nicht als Fehler bei der Landung gewertet, sondern als Resultat schlechter Pistenpräparierung im Auslauf sowie überschwänglicher Euphorie nach einem gelungenen Versuch.

one-eighty

Die Alternativ-Gruppe im Langlaufzentrum Gnadenalm: Am Vormittag wurde noch trainiert, am Nachmittag absolvierten die meisten Teilnehmer die rote Loipe (7 km, 200 Höhenmeter). Anschließend gab es noch ein Massenstartrennen zu den Gummibärchen.

Höhepunkt des Abends war die Zimmerolympiade. Viele hatten sehr ordentlich aufgeräumt, sodass letztlich die originellste Dekoration den Sieg brachte. Die Sieger waren Vedo, Michael, Leon und Lukas.

Das letzte Wort haben die Teilnehmer…

… – dachte ich. Die sind aber anscheinend noch vollkommen sprachlos.

Jedenfalls haben wir alle verletzungsfrei wieder nach Hause gebracht, die meisten hoffentlich mit einem Koffer voller toller Erlebnisse und schöner Erinnerungen.

Christoph Heide