Aufgeregt und voller Vorfreude versammelten sich am ersten Schultag 150 Schülerinnen und Schüler zum Teil in Begleitung ihrer Eltern im Innenhof des Donau-Gymnasiums. Für die Fünftklässler begann damit ein neuer und spannender Lebensabschnitt.
150 neue Fünftklässler verteilt auf sechs Klassen
Schulleiterin Frau Ettlinger hieß die neuen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und wünschte ihnen einen guten Start, viel Erfolg und vor allem Freude an ihrer neuen Schule. Anschließend stellten sich die Mitarbeiter des Direktorats und die Unterstufenbetreuerin FrauTodt vor. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Frau Ulrich und die Vorsitzende des Vereins der Freunde Frau Anzinger-Baur richteten einige Worte an die Anwesenden.
Frau Ettlinger begrüßt die anwesenden Eltern und Schüler
Für eine besonders herzliche Begrüßung sorgten die Tutorinnen und Tutoren. Sie empfingen ‚ihre‘ Fünftklässler mit Schultüten und Willkommensplakaten, auf denen sich die Tutoren selbst vorstellten. Die Tutoren der 9. Jahrgangsstufe werden die Fünftklässler durch ihr erstes Schuljahr am Gymnasium begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen zur Seite stehen. Dabei geht es nicht nur um den Schulalltag: Auch gemeinsame Aktionen außerhalb des Unterrichts sind geplant. Ob Halloween oder Fasching – bei verschiedenen Veranstaltungen sollen die Kinder Gelegenheit bekommen, ihre neuen Mitschüler und die Tutoren besser kennenzulernen.
Zusätzlich erhielten die Fünftklässler Willkommensmappen, die von einigen Lehrkräften im Vorfeld zusammengestellt worden waren. Heuer gab es sogar für alle Neulinge sogar ein eigens angefertigtes DGK-Armband. Frau Berger hatte hierfür 150 Armbänder geknüpft!
Die Damen des Elternbeirats freuen sich auf die Gäste
Während die Kinder schließlich gemeinsam mit ihren Klassen in den Unterricht gingen, konnten auch die Eltern erste Kontakte knüpfen. Der Elternbeirat hatte mit fleißiger Unterstützung durch Mitglieder des Vereins der Freunde mit Kaffee, Sekt und Butterbrezen für eine Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen gesorgt. Die Eltern wussten dieses Angebot zu schätzen und unterhielten sich angeregt.
Fleißige Helfer vom Verein der Freunde
Damit ist der erste Schritt an der neuen Schule getan. Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer, der Tutoren und der Schulgemeinschaft können die Fünftklässler nun gespannt auf ihr erstes Jahr am Donau-Gymnasium blicken. Wir freuen uns auf euch!
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 war es dieses Schuljahr möglich, Dinge für das Leben nach der Schule zu lernen. Dazu trafen wir uns etwa einmal im Monat von 13:00 Uhr bis 15:15 Uhr mit Frau Hübl und behandelten sowohl Themen wie gesunde Ernährung und Haushaltsführung als auch Steuererklärungen, Vermögensaufbau und Versicherungen. Zu vielen Themenbereichen besuchten uns auch externe Referenten.
Beispielsweise gab es zum Thema „Gesunde Ernährung“ einen sehr aufschlussreichen Vortrag des ehemaligen Schülers des DGK Tim Engelbrecht. Auf Grundlage seines Vortrags und seiner Rezepte kochten wir in kleineren Gruppen selbst gesunde Gerichte. Die nötigen Lebensmittel kauften wir ebenfalls selbstständig ein.
Auch die Themen Steuern und Versicherungen wurden uns sehr verständlich nähergebracht. Dafür kamen zwei junge Mitarbeiter vom Finanzamt Kelheim zu uns, die uns die Notwendigkeit von Steuern erklärten und uns zeigten, wie man mit dem Online-Portal ELSTER eine Steuererklärung erstellt. Außerdem informierten uns zwei erfahrene Berater von der Allianz Generalvertretung Kutlu & Partner Kelheim über grundlegende Absicherungen und Möglichkeiten zum Vermögensaufbau.
Referent von der Allianz Generalvertretung
Dieses Wahlfach hat uns, wie der Name schon sagt, kompetent für den Alltag gemacht.
Am 23. Juli machte das P-Seminar Musik Klasse 11 eine Exkursion zur Befreiungshalle und zur Franziskanerkirche. An den Stufen der Befreiungshalle empfing das P-Seminar Richard Mohr, ein ehrenamtliches Mitglied des Landesvereins für Heimatpflege. Er referierte zunächst über geschichtliche, landeskundliche, bautechnische und kunsthistorische Belange der Befreiungshalle vor Ort und später im Gebäude selbst.
Das Referat wurde zur Freude der anwesenden Touristen von geeigneten Gesängen wie Die Gedanken sind frei, der Europahymne und dem Chanson Aux Champs-Elysées umrahmt. Später fand sich das P-Seminar zusammen mit Herrn Mohr in der Franziskanerkirche wieder, wo das sehr aufmerksam aufgenommene Referat fortgeführt wurde. Auch hier wurde der Raum mit Gesängen wie dem Native-American Song Kuwate – ein Lobpreis auf den Schöpfergott – und dem Beginn des a cappella vorgetragenen Liedes von Felix Mendelssohn Bartholdy Verleih uns Frieden gnädiglich erfüllt, seine ausgezeichnete Akustik kennengelernt und erspürt.
Erwähnenswert ist zudem, dass das Programm in Kooperation von Seminarleiter Stephan Wagner und den Mitgliedern des P-Seminars gemeinschaftlich entstand und über Monate hinweg einstudiert wurde. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner ermögliche den Zutritt dankenswerterweise auf sehr entgegenkommende wie auch unbürokratische Art. Er begrüßte es mit Nachdruck sehr, dass die geschichtsträchtige Franziskanerkirche von jungen Menschen auf diese Art kennengelernt, erkundet und mit Musik erfüllt wurde. So konnten zum Abschluss des P-Seminars mit dem Arbeitstitel Klangraum Kelheim – Präsentationen zwei hinlänglich bekannter Gebäude der Stadt Kelheim auf intensive Weise neu wahrgenommen und erfahrbar gemacht werden, was bei allen Beteiligten wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und somit die Verbundenheit zur eigenen Heimat verstärken wird.
In einem spannenden Wettbewerb über mehrere Runden hinweg gelang es den Fußballerinnen des Donau-Gymnasiums, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.
Die Erfolgsgeschichte der zehn 14 bis 16 Jahre alten Mädchen begann bereits im Mai beim Regionalentscheid in Landshut, wo die Spielerinnen souverän gegen Mannschaften aus Landshut und Ergolding sowie gegen die Realschule Abensberg gewannen. Weiter ging es beim Bezirksentscheid in Osterhofen Mitte Juni. Auch dort schalteten die DGK-Schülerinnen die gegnerischen Mannschaften aus Arnstorf, Bogen und Osterhofen aus. Anfang Juli fand dann das Südbayerische Qualifikationsturnier auf der Anlage des ATSV Kelheim statt. Hier war man vor heimischer Kulisse gegen Teams aus Oberbayern, Schwaben und München erfolgreich und gewann alle Spiele. Die Spannung war groß, als nun am 23.07. das Landesfinale der bayerischen Schulen im Fußball in Cham ausgetragen wurde. Eltern, Omas und Opas, Onkel und Tanten waren als Fangemeinde mitgereist und pushten durch ihre Unterstützung die Mädels zusätzlich in ihren Leistungen. In einem sensationellen Match gewannen die Mädels des DGK mit 7:0 gegen das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach.
Nach diesem großartigen Erfolg richtet sich nun der Blick voller Vorfreude auf das Bundesfinale in Berlin, das vom 15. bis 19. September 2026 stattfindet.
Frau Danner, die die erfolgreichen Mannschaft betreut, war voll des Lobes für ihre Mannschaft: „Nur die jeweiligen Turniersieger konnten sich für die nächste Stufe qualifizieren. Die Mädels waren fantastisch. Als Team haben sie immer super gekämpft und sehr fair gespielt.“ Auch Frau Danner freut sich auf die Reise nach Berlin und ist stolz darauf, dass das Team des Donau-Gymnasiums Kelheim Bayern beim Bundesfinale mit großem Einsatz, mit Fairness und Teamgeist vertreten darf.
Die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Donau-Gymnasiums hatten vor kurzem eine besondere Unterrichtseinheit: Sie nahmen an einem Aktiv-Programm teil, das der ADAC-Verkehrssicherheitskreis Bayern e.V. und der TÜV Süddeutschland für weiterführende Schulen anbieten, um für das Thema Mobilität und Umwelt zu sensibilisieren. Die Aktion wird auch vom Umweltministerium und vom Kultusministerium unterstützt. Herr Hendlmeier, Sicherheitsbeauftragter am DGK und Organisator der Aktion war im Internet auf die ADAC-Aktion aufmerksam geworden und relativ schnell überzeugt: „Das wäre was für unsere Fahranfänger in der Q12.“.
„Ich war zuerst ein wenig skeptisch, warum ein Verkehrssicherheitstraining genau dann stattfinden sollte, wenn gerade fast alle Teilnehmenden ihren Führerschein gemacht haben – müssten wir das nicht eh schon alle wissen?“, fragte sich Carolin aus der Q12 vor Beginn der Veranstaltung.
Weshalb also ist dieses Programm speziell an junge Fahranfänger gerichtet? Für sie ist das Auto die unumstrittene Nummer eins beim Thema Mobilität. Gerade sie haben jedoch in erster Linie nicht die Umwelt „im Kopf“, sondern möchten das lange ersehnte „Freiheitsgefühl“ auf der Straße ausleben, so erklärt der ADAC auf seiner Homepage. Auch die mangelnde Fahrerfahrung trage einen hohen Anteil zur Fahrweise der Führerscheinneulinge bei.
Die Aktion bot wirkungsvolle Handlungsalternativen, um umweltschonend und trotzdem ohne Mobilitätseinbußen am Straßenverkehr teilzunehmen und so die Umweltbelastung im Straßenverkehr zu verringern.
Der Referent des ADAC bei seinem Vortrag im Theorieteil der Aktion
Zunächst gab es für jeden Schüler ein Arbeitsheft, in dem sie u.a. auch Schätzungen eintragen konnten zu Lärm und Schall, Abgasausstoß und Antriebsarten. Im anschließenden Praxisteil, der auf dem Großparkplatz neben dem Keldorado stattfand, kam die Überprüfung der Schätzungen mit einem Aha-Effekt, denn die Realität lag oft weit von den Schätzungen entfernt.
Schüler erproben das auf Rollen positionierte Motorrad
Der Referent vom ADAC war mit einem PKW und einem Anhänger gekommen, auf dem ein Motorrad auf Rollen platziert war, so dass die Messungen im Praxisteil gut durchgeführt werden konnten. „Das Thema des Trainings war die Vermeidung von unnötig hohem Abgasausstoß, überflüssiger Lärmbelästigung und hohem Spritverbrauch – alles Themen, die für Fahranfänger wie uns also sehr wichtig sind, weil uns die Erfahrung mit diesen Faktoren einfach noch fehlt.“, erzählt Carolin. Schüler saßen z.B. zu viert in dem Versuchsauto und hatten dabei das Autoradio auf leicht erhöhter Lautstärke an. Als der Moderator vom ADAC mit einem Megafon vor dem Auto stand und den Schülern im Fahrzeug verschiedene Anweisungen gab, hörten die im Auto sitzenden Schüler erstaunlicherweise gar nichts. Das schockierte die Teilnehmer sehr. Und das, obwohl das Auto nicht einmal fuhr und somit keine weiteren Fahrgeräusche hinzukamen!
Interessant war auch, wie sehr sich der Abgasausstoß verändert, wenn man z.B. mit 3000 statt 1000 Umdrehungen fährt. Dieser stieg von 80l auf 580l in der Minute. Der Referent verdeutlichte den gewaltigen Unterschied durch unterschiedlich große Ballons. Fabian, ebenfalls einer der teilnehmenden Schüler, meinte: „Da wir ja zuerst schätzen mussten, wie hoch der Ausstoß ist, haben wir selbst direkt bemerkt, wie weit unsere Erwartungen hier übertroffen wurden. Durch diese Veranschaulichung wird man sich viel einfacher der gewaltigen Umweltbelastung bewusst, die durch unbedachtes Fahren entstehen kann.“
Beeindruckend für alle Teilnehmer war auch, wie sehr man durch eine besonnene und gleichbleibende Fahrweise Geld sparen kann: Wenn man bei einer Urlaubsfahrt an den Gardasee auf dem Hin- und Rückweg ruhig anstatt aggressiv fährt, braucht man für die insgesamt 1000 km maximal 20 Minuten länger, spart aber tatsächlich ungefähr die Hälfte des Sprits – bei den aktuellen Spritpreisen also ca. 140 Euro. Ganz nach dem Motto der Aktion „Mobil mit Köpfchen“.
Mit einfachen praxisnahen Beispielen sollten die Schülerinnen und Schüler also dazu gebracht werden, ihr eigenes Handeln im Straßenverkehr zu hinterfragen und in ihrem Mobilitätsverhalten mehr die Umwelt im Blick zu haben. „Letztendlich kann man definitiv sagen, dass sich der Besuch des ADAC an unserer Schule gelohnt hat“, meinte Fabian nach der Veranstaltung und Carolin ergänzte: „Einige von uns werden jetzt sicher ein wenig bewusster fahren!“