Besuch der 9. Klassen im BIZ

Im Rahmen des Moduls zur beruflichen Orientierung (MBO) besuchten die 9. Klassen jeweils an einem Nachmittag im Januar das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Regensburg.

Durch die Berufs- und Studienberaterin Frau Weiß, die für das DGK zuständig ist und an der Schule auch persönliche Beratungsgespräche anbietet, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema der „Beruflichen Orientierung“.

Auf spielerische Art und Weise wurde zunächst erarbeitet, dass die Wahl des Berufes nicht von außen festgelegt, sondern von verschiedenen Faktoren, die unter den Aspekten „Das kann ich“, „Das will ich“ und „Das gibt es“ zusammengefasst werden können, beeinflusst wird. Mithilfe eines Brettspiels, bei dem die Schülerinnen und Schüler individuell Fragen beantworteten, konnten sie erfahren, welche Berufsfelder es gibt und in welchem Berufsfeld (z.B. sozial oder technisch) die eigenen Interessen liegen.

Mit dem Check-U-Test, welcher aus vier Untertests zu den Bereichen eigene Interessen, soziale Kompetenzen, berufliche Vorlieben und Interessen besteht, konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Interessen und Stärken analysieren und herausfinden, welche Ausbildungsberufe zu ihren eigenen Ergebnissen passen.

M. Brems

Kinovorführung von „Schindlers Liste“

„Wer ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt“ – Kinovorführung Schindlers Liste

Es ist ein grauer Tag, dieser erste Februar 2024. Kühl und nass scheint er im Regengrau zu verschwimmen. Eine lange Reihe aus Schülerinnen und Schülern, begleitet von Politik- und Geschichtslehrkräften des Donau-Gymnasiums, macht sich auf den Weg zum Kelheimer Kino, die Köpfe unter Regenschirmen und Kapuzen versteckt. Es scheint, als wäre das Wetter eine Einstimmung auf das, was uns bei der Kinovorführung erwartet. „Kinovorführung von „Schindlers Liste““ weiterlesen

Joan aus Barcelona am DGK


Die Klasse 11C, aus der 28 Schülerinnen und Schüler demnächst mit Frau Auburger und Herrn Wenzl eine Studienreise nach Barcelona unternehmen werden, empfingen am Mittwoch, den 7. Februar einen Besucher aus Katalonien, den zeitgenössischen Komponisten Joan Riera Robusté, der seit einigen Jahren in Regensburg lebt. Anwesend waren neben Frau Auburger und Frau Dyszak auch die Spanischschülerinnen der Q12 von Frau Auburger.

Joan erzählte interessante Details über seine Heimatstadt Barcelona und gab den Schülerinnen und Schülern Tipps für Spaziergänge in Barcelona, z.B. über die Ramblas zum Meer. Er schwärmte von der typisch katalanischen Küche mit Botifarra amb seques (eine Art dicke Bratwurst mit weißen Bohnen) und Sanfaina (ein vegetarisches Gericht mit Auberginen, Zucchini und Paprika). Die Schülerinnen und Schüler bekamen von Joan auch Kostproben der katalanischen Sprache, die der spanischen Sprache nicht unähnlich ist. So sagt man im Katalanischen „bon dia“ für spanisch „buenos días“ oder „gràcies“ statt „gracias“. In Katalonien ist man zweisprachig, so Joan, und wenn man so gut Spanisch spricht wie die Schülerinnen und Schüler der 11C und der Q12, dann würde man super zurechtkommen, meinte Joan. Gefragt von einer Schülerin, was er in Regensburg am meisten von Barcelona vermisst, sagte er, „das Meer“ und hatte Glanz in den Augen. Ob die Kelheimer Spanischschüler auch das Meer lieben werden? Man wird sehen. Für die Reise gab ihnen Joan noch den Rat mit, gut auf ihr Gepäck und ihre Wertsachen aufzupassen. Ihm selbst ist es schon passiert, dass er von jemandem, der ihn etwas fragte, abgelenkt wurde und dann der Koffer weg war… Das soll der Kelheimer Reisegruppe nicht passieren. Wünschen wir allen „buen viaje“ auf Spanisch und „bon viatge“ auf Katalanisch!

Inge Auburger, Fachschaftsleiterin Spanisch

Fachschaft Englisch

Jane Austen’s „Pride and Prejudice“ am DGK

“It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.” Mit diesem Satz begann der Schauspieler Anthony vom Phoenix Theatre Jane Austen‘s „Pride and Prejudice“, welches für die 11. und 12. Jahrgangsstufe am 21.12.2023 in der DGK Turnhalle aufgeführt wurde.

Gleich zu Beginn des Theaterstücks forderte die Schauspielerin Sophie in ihrer Rolle als Elizabeth Bennet auf charmante Art und Weise einige Zuschauer auf, in ihrem Stück mitzuspielen – Herrn Hartmann kam die Ehre zu, Mr. Bennet, den Vater der Protagonistin Elizabeth Bennet zu spielen. Doch beim Schauspielen allein blieb es nicht. Um sie vom Rest des Publikums abzugrenzen, durften die Bennet Schwestern ganz besonderen Kopfschmuck tragen, Mr Bennet erhielt einen Mantel und Charlotte, Elizabeths Freundin, wurde mit einem Schultertuch sowie einem Fächer ausgestattet.

Durch die Einbeziehung der Zuschauer gestalteten die beiden Schauspieler das Stück bereits von Anfang an äußerst unterhaltsam und hatten das Publikum auf ihrer Seite – oder fest im Griff, wie man es sehen wollte. Der Rest des Publikums wurde aufgefordert, während des Stücks für Hintergrundgeräusche wie Wind und Regen zu sorgen, oder sollte die tanzenden Schauspieler mit lautem Klatschen anfeuern. Es bestand von Anfang an eine Verbindung zwischen den Schauspielern und dem Publikum, alle waren bestens unterhalten und hatten während des Theaterstücks sehr viel zu lachen. Auf der Bühne war immer Bewegung, da die für die Aufführung ausgewählten Schüler in wechselnden Konstellationen von den Schauspielern zu sich geholt wurden, etwas vorlesen, sich unterhalten oder sogar tanzen sollten.

Das Stück stimmte die Zuschauer allerdings auch nachdenklich, nachdem sich im weiteren Verlauf die Ereignisse überschlugen: Mr. Darcy gestand Elizabeth seine Liebe, welche jedoch zunächst nicht erwidert wurde, Elizabeth unternahm eine Reise zum Peak District, um über ihr Leben nachzudenken, doch in dieser Zeit geriet ihre 15-jährige Schwester Lydia aufgrund einer ebenfalls aus Liebe getroffenen Entscheidung in sozialen Verruf. Zum Schluss ging aber alles gut aus: Mr. Bingley machte Jane einen Antrag, und – was noch viel wichtiger ist – auch Elizabeth und Mr. Darcy verlobten sich. Insgesamt sollten drei der fünf Bennet Schwestern einen reichen jungen Mann heiraten, sodass auch Mr. und Mrs. Bennet glücklich waren… and they lived happily ever after.

Nach der Vorstellung durften die Schüler den Schauspielern aus England Fragen stellen, wobei sie unter anderem wissen wollten, wie lange die Schauspieler auf Tour sind. Die aktuelle Tour begann im September und endet im Juli. Außerdem waren sie interessiert daran, wie lange die Schauspieler für die Stücke proben mussten. Ihr Alter war ebenso relevant – Sophie wurde für 22 gehalten und Anthony auf 23 geschätzt. Beide sind genau ein Jahr älter, die Schüler haben demnach sehr gut geraten. Auf die Frage nach ihren Deutschkenntnissen gab Sophie an, dass sie Halbdeutsche sei. Anthony versucht Deutsch zu lernen, kann es aber noch nicht sprechen. Außerdem waren die beiden Schauspieler aus England sich darüber einig, dass das Stück sich auf der Bühne jedes Mal unterschiedlich entwickelte, je nachdem wie die Schüler mitspielten und wozu sie bereit waren. Anthony lobte hier neben den Schülern besonders Herrn Hartmann alias Mr. Bennet, der alle mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten überraschte sowie seiner Spontaneität im Hinblick auf die wechselnden Szenen, auf die er sich immer wieder aufs Neue einließ. Er gab einen herausragenden Mr. Bennet.

Es war ein sehr schöner Abschluss des Englischunterrichts vor den Weihnachtsferien, die Schüler genossen das Stück und sie waren sehr interessiert, sowohl an ihren schauspielenden Mitschülern als auch am Stück und den Schauspielern. Zum Schluss waren sowohl die Englischlehrkräfte als auch die Schauspieler positiv überrascht von den vielen guten Fragen, die Sophie und Anthony gestellt wurden. Da können wir allen nur noch Folgendes wünschen: Merry Christmas and see you next year! 

Dr. Nadine Meier, 1. Fachschaftsleiterin Englisch