Vortragsabend zum Thema gesunde Ernährung

Zum Vortragsabend „Essen und Trinken – Eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ lädt das Donau-Gymnasium Kelheim am Donnerstag, 15.1.2026 von 19.00 bis 21.00 Uhr in die Aula der Schule ein. Der ehemalige Schüler Tim Englbrecht (Absolvia 2016), einstiger Leistungssportler und studierter Ernährungswissenschaftler, wird über die größten Ernährungsprobleme in Deutschland aufklären und einfach zu bewerkstelligende Tipps, sich gesund zu ernähren, an die Hand geben – ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Er erklärt, wie man ohne großen Verzicht und beispielsweise nur durch die richtige Reihenfolge seiner Nahrungsmittel die Bauchspeicheldrüse deutlich entlasten kann – viele und hohe Insulinspitzen sind für viele Zivilisationskrankheiten mitverantwortlich. Tim Englbrecht wird auch auf Fragen aus dem Publikum eingehen – diese können gerne im Vorfeld an t.harrieder@donau-gymnasium.de geschickt werden.

Tutoren lesen Fünftklässlern vor

Zum Tag des Vorlesens, der seit 2004 jährlich bundesweit am dritten Freitag im November stattfindet, ist es eine schöne Tradition am Donau-Gymnasium, dass Tutoren der 9. Klasse Unterstufenschülern aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen. Dazu trafen sich die Klassen in der Schulbibliothek und lauschten gespannt Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren, Klassikern wie dem „Räuber Hotzenplotz“ oder „Emil und die Detektive“, aber auch Büchern wie „Bitte nicht öffnen“, „Tagebuch eines Möchtegernversagers“ oder „Drachen kann man nicht bewachen“.

Schüler der Klasse 5a sind in ein Buch vertieft.

Im Anschluss durften die Schüler noch in der Bibliothek schmökern und sich Bücher für die Lektüre zu Hause ausleihen.

Petra Todt, Unterstufenbetreuerin

Archäologietage 2025

4. Archäologie-Tage der 6. Jahrgangsstufe

Turbulent geht es zu im Werkraum des Donau-Gymnasiums und die Konzentration ist den Kindern ins Gesicht geschrieben: hier wird der feuchte Ton in Form gebracht, da mit Mühe das Leder gestanzt, dort die Kante gefeilt und stets wird das Ergebnis verglichen, Ohrringe angelegt, Schlaufen begutachtet und Techniken ausgetauscht. „Geschichte be-greifen“ – so könnte das Motto lauten. Anlässlich der Archäologietage vom 27.-31. Oktober 2025, welche nun bereits zum 14. Mal angeboten werden konnten, erhielten die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe des DGK Einblick in die Vergangenheit. Die diesjährige Zeitreise spannte den Rahmen von der Steinzeit über die Metallzeit hin zu den frühen Bayern. Den fachwissenschaftlichen Einstieg gestaltete auch in diesem Jahr wieder Kreisarchäologe Dr. Joachim Zuber, der sein Aufgabenfeld erklärte und Fundstellen sowie Fundstücke vorstellte. Im Anschluss an die sehr anschauliche Einführung übernahm das fachkundige Personal des Archäologieparks Altmühltal, welches die fünf Stationen kurz vorstellte – das benötigte Material lag bereits aus – damit die Schülerinnen und Schüler nun selbst aktiv werden konnten. Sechs volle Schulstunden dauerte so ein erlebnisreicher Archäologie-Tag und alle fünf Klassen der sechsten Jahrgangsstufe durchliefen in der Projektwoche den Parcours. So wurden Gefäße in Form eines kleinen Stieres oder anderer Tiere aus Ton getöpfert und für den Brennofen vorbereitet. Bei der Holzbearbeitung entstand ein verziertes Schwirrholz, welches man ganz gerne als „Steinzeit-Telefon“ bezeichnet und auch heute noch bei den australischen Ureinwohnern verbreitet ist. Außerdem wurde Kupferdraht zu Fingerringen gebogen, Perlen aus Knetmasse nach dem Vorbild von Grabfunden gefertigt und im heimischen Ofen gebacken, Lederschlaufen gestanzt und Taschen genäht. Zur Inspiration dienten Fotos oder auch Repliken von Fundstücken. Abgehalten wurde diese Aktion in bewährter Weise von den Mitarbeiterinnen des Archäologieparks Altmühltal unter Federführung von Dr. Bernd Sorcan, Leiter des Archäologischen Museums Kelheim. Wenn auch das gesamte Material wieder kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, so ist es nicht zuletzt der finanziellen Unterstützung des „Vereins der Freunde des Donau-Gymnasiums“ zu verdanken, dass diese Maßnahme für die Kinder wieder kostengünstig angeboten werden konnte.

(Urbansky)