Drei Tage auf den Spuren der Römer

Vom 8. bis 10. Juli 2026 gingen die Lateinschülerinnen und -schüler der 9. Jahrgangsstufen wie jedes Jahr auf Klassenfahrt, um den römischen Limes zu erkunden. Als Erstes machten wir Halt in Kipfenberg. Wir wanderten durch den Wald, wo wir zu einem (nachgebauten) römischen Wachturm kamen und eine Schatzsuche starteten.
Danach besuchten wir das Römer-Kastell in Pfünz. Dort begegnete uns eine Katze, die uns den gesamten Weg hinauf zum Kastell und wieder zurück zum Bus begleitete.
In Weißenburg erhielten wir eine Führung im Römermuseum; die Ausstellungsstücke – darunter Götterstatuetten und ein Militärdiplom – fanden wir sehr beeindruckend.
Ein weiteres Highlight dort war zuvor die Besichtigung der riesigen römische Therme, deren Überreste während der Erschließung eines Neubaugebietes eher zufällig gefunden wurden.
Am Nachmittag fuhren wir zur Jugendherberge. Die Mädchen und einige Jungen übernachteten dort in Baumhäusern, während die anderen im Haupthaus ihre Räumlichkeiten bezogen. Nach dem Abendessen spielten wir gemeinsam UNO bis zur Nachtruhe um 22 Uhr. Um Mitternacht sorgte allerdings ein Waschbär für Aufregung. Er kletterte in einen Mülleimer und erschreckte ein paar von uns, die sich auf dem Weg zurück von der Toilette zu den Zimmern befanden. Manche glaubten sogar, von ihm angegriffen zu werden.
Am zweiten Tag  packten wir uns ein Lunchpaket für den Tagesausflug ein. Unser erster Halt war das Limes-Tor bei Dalkingen, das anfangs ein Wachturm war und später zu einem riesigen Grenztor ausgebaut wurde. Es wird heute in einem großen Glasgebäude geschützt und wir erhielten dort eine Führung.
Anschließend besuchten wir einen weiteren Nachbau eines römischen Wachturms mit den Überresten der sogenannten ,,Teufelsmauer‘‘, wie die Mauerreste des Limes im Mittelalter genannt wurden.
Danach fuhren wir zu einem großen römischen Kastell bei Rainau, wo wir ebenfalls eine kurze Führung bekamen. Anschließend machten wir am Bucher Stausee eine Mittagspause und aßen unsere Lunchpakete als Picknick.
Am Nachmittag besuchten wir das Limes-Museum in Aalen. Dort durften wir römische Kleidung und Soldatenrüstung anprobieren. Außerdem konnten wir Leder mit unseren Namen bestempeln („punzieren“) oder nach römischen Rezepten eigene Salben mit Zutaten wie Zimt, Rosenöl und Rosenwasser herstellen. Nach der Rückkehr in die Jugendherberge gab es wieder ein sehr leckeres Abendessen – sogar mit Salatbar.
Am Abend schauten einige Schüler mit Herrn Wenzl gemeinsam das Fußballspiel Frankreich gegen Marokko. Später tauchte auch der Waschbär wieder auf und sorgte bei vielen Schülerinnen und Schüler dieses Mal für Erheiterung.
Am letzten Tag packten wir nach dem Frühstück unsere Taschen und machten uns auf den Heimweg. Unterwegs legten wir einen Stopp bei McDonald’s zum Mittagessen ein.
Zum Abschluss besuchten wir noch das Römermuseum in Manching. Dort schauten wir uns von außen ein nachgebautes Römerschiff an, bevor wir die Heimreise fortsetzten.
Die Klassenfahrt war für uns alle ein lustiges und unvergessliches Erlebnis. Wir haben viel über den Limes gelernt, viele interessante Orte besucht und gemeinsam drei unvergessliche Tage verbracht.

Gruppenbild vor dem Kastell in Pfünz
Römerturm Kipfenberg
Einführung in die Herstellung von Salben nach römischen Rezepten (Limes-Museum Aalen)
Volle Konzentration bei der Herstellung der Salben
Römische „Modenschau“ (Limes-Museum Aalen)
Ein römischer Meilenstein beim Limestor Dalkingen
Führung entlang des Limes bei Dalkingen
Überreste des Limestors bei Dalkingen – zum Schutz wurde ein „Glaskasten“ errichtet

Sezin Lüleci, Anna Hein (beide 9b), Emma Alliger (9a)

Pizza, Pompeji, Panorama!

 

Vom 17.05. bis zum 22.05.2026 verbrachten die beiden Lateinklassen der 10. Jahrgangsstufe des DGK in Begleitung von Frau Blümel, Herrn Gregori und Herrn Haslbeck fünf Tage am Golf von Neapel, genauer gesagt im Feriendorf Bleu Village in Meta di Sorrento, um die antike Welt nicht nur im Unterricht, sondern auch vor Ort zu erleben. „Pizza, Pompeji, Panorama!“ weiterlesen

Ciao, bella Italia!

Ein absolutes Highlight für uns Lateinschüler der 10. Jahrgangsstufe war die Studienfahrt zum Golf von Neapel, um uns dort die Ausgrabungsstätten und Attraktionen rund um den Vesuv und Pompeji anzusehen.

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Vesuvführung
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Zweite Landessieger im Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Maximilian Pitzer (links) und Vincent Linhard (rechts) mit ihren Urkunden – herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!

Maximilian Linhard, 9a, und Maximilian Pitzer, 10b, konnten sich mit hervorragenden und sehr guten Leistungen den zweiten Platz als bayerische Landessieger im Fach Latein beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen sichern. Die Auszeichnung ist neben einer Urkunde mit jeweils 100 € dotiert und die beiden sind auch zur festlichen Preisverleihung am 2.7. in der Münchner Residenz geladen.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen, der jährlich stattfindet, fördert sprachbegabte und sprachinteressierte Schüler. Teilnehmen kann man als Gruppe oder ab der Mittelstufe auch im Solo-Wettbewerb. Schüler können sich dem Wettbewerb in fast allen Fremdsprachen stellen, die als Unterrichtsfach angeboten werden. Somit ist auch die Teilnahme in den klassischen Sprachen Latein und Altgriechisch möglich.

Bei den Aufgaben, die die Schüler in der Solo-Kategorie des Faches Latein zu meistern haben, ist einerseits Kreativität gefragt, andererseits müssen sie auch sprachliche und kulturelle Kenntnisse unter Beweis stellen. Im Wettbewerbsjahr 2025 bestand die erste Aufgabe in Latein darin, sich in einem dreiminütigen Video, das vorab einzuschicken war, kreativ mit dem Inhalt eines lateinischen Briefes zum Thema „Studium in der Fremde“ auseinanderzusetzen. In einer mehrstündigen Klausur, die im Januar an der Schule stattfand, begegneten ihnen die für Latein gängigen Prüfungsformate „Übersetzung eines lateinischen Textes“ und „Fragen zur römischen Kultur“ (2025 zum Rahmenthema „Familie und Erziehung im Alten Rom“). Daneben mussten die Schüler aber auch ein eher für die modernen Fremdsprachen übliches Hörverstehen meistern. Dass das auch in Latein möglich ist, haben Vincent und Maximilian bravourös gezeigt.

Für die Fachschaft Latein ist es eine große Freude, dass Vincent Linhard und Maximilian Pitzer die Reihe der bemerkenswerten überregionalen Erfolge, die Lateinschüler des Donau-Gymnasiums in den letzten Jahren erzielen konnten, fortsetzen. Wir gratulieren ganz herzlich!

M. Gregori, G. Bäumler

 

Besuch im P-Seminar Latein

Am 03.12.2024 besuchte eine Lehrerin der Grundschule Ihrlerstein, Frau Handschuh, unser P-Seminar Latein „Römer in der Grundschule“, um uns etwas über den richtigen Umgang mit den Kindern der 4. Klasse zu erklären. Wir hatten dazu einige Fragen vorbereitet und mit Hilfe von Frau Todt diese Frau Handschuh im Vorfeld bereits zukommen lassen.

Bei ihrem Vortrag erhielten wir nun viele hilfreiche Tipps für die Planung unseres P-Seminars. Besonders ging es darum, wie wir mit den Grundschülern arbeiten sollten. Die Kinder hätten eine Aufmerksamkeitsspanne von etwa 15 – 20 Minuten. Um die Kinder zu motivieren, sei es wichtig, sie aktiv einzubeziehen, sie direkt anzusprechen und sie nicht zu überfordern. Lob, ein Lächeln und eine einfache, altersgerechte Sprache ohne Fremdwörter würden dabei helfen, alle mitzunehmen. Wichtig sei ein wertschätzender Umgang mit den Schülern. Nachdem Frau Handschuh geduldig unsere Fragen zum Umgang mit den Kindern beantwortet hatte, machte sie auch ein paar Verbesserungsvorschläge für unser Projekt.

Zum Schluss erzählte sie uns noch von dem Studium und dem Beruf Grundschullehrerin, was uns einen spannenden Blick hinter die Kulissen ihres Berufsalltags ermöglichte. Sie erwähnte Vor- und Nachteile dieses Berufs und erklärte uns, was ihre persönlichen Beweggründe gewesen waren, sich für diesen Beruf zu entscheiden. Auch nach vielen Jahren Berufserfahrung würde sie diesen Beruf immer wieder wählen.

Insgesamt war Frau Handschuhs Besuch ein großer Erfolg für uns, denn wir haben nicht nur viele wichtige Informationen für unser Projekt erhalten, sondern auch wertvolle Einblicke in das Leben einer Grundschullehrerin bekommen.

Für unsere Grundschulbesuche fühlen wir uns nun noch besser vorbereitet!

Jakob Ackermann, Fabian Kirmeier, Nico Hahn, Nico Pieper, Livia Reil, Alicia Kühn