Atemberaubende Reise vom Mittelmeer nach Kapstadt

Am 4. März erlebten alle Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe Geographie hautnah und anders als sonst. Der „Globetrotter“ Rudolf Treiblmeier reiste wieder aus Österreich an, um in vielen unverfälschten, analogen Dias „Afrika südlich der Sahara“ vorzustellen. Mit vielen authentischen Musikeindrücken ergänzte er seine Multivisionsshow und versetzte die sonst so lebendigen Schüler in eine Atmosphäre der informativen Betrachtung.

Massai-Krieger in Kenia

Treiblmeier startete am Mittelmeer und gab spannende Eindrücke von seinen Reisen durch die Wüste der Sahara. Dass es dort kaum Straßen gibt und vielleicht nur einmal einen Stein, auf dem ein Hinweis als Wegweiser zu finden ist, fanden die Schüler sehr eindrucksvoll. Anschließend gab er mit vielen hundert Fotos einen breiten Eindruck in die Vielfalt der Landschaft, Städte, Sehenswürdigkeiten und Klimazonen im subsaharischen Afrika und erklärte kurzweilig Hintergründe und informierte über aktuelle Zahlen und Begebenheiten der jeweiligen Länder.

Traditionelles Leben in der Dornsavanne

Dabei stellte er den Regenwald mit seiner gefährlich-schönen Tierwelt, das bunte Treiben in den Städten, die Armut und Reichtum gleichermaßen zeigten, vor. Safari im Okavango-Delta fehlte ebenso wenig wie die Wendekreiswüste in Namibia, die Strände Kenias und Tansanias und der Kilimandscharo, der höchste Berg Afrikas. Großformatige Nahaufnahmen von den Menschen verschiedenster Staat ließen ein berührendes Lebensgefühl vom Alltag der Menschen aufscheinen. Mit der betörend schönen Garden-Route in Südafrika endete die Multivisionsshow in Kapstadt in Südafrika.

Die Schüler dankten Treiblmeier mit langem Applaus und stellten viele Fragen, die er gerne beantwortete. Viele fanden auch die Technik spannend, die einmal von der gewohnten Powerpoint-Darstellung kurzfristig in eine andere, analog-technisch geprägte Zeit entführte. Dank gilt dem Förderverein des Donau-Gymnasiums, der die Veranstaltung finanziell unterstützt hat und „echte und unverfälschte“ Begegnung mit einer fremden und fernen Welt ermöglicht hat.

Jürgen Frömberg, Fachleiter Geographie