Projekttage zur beruflichen Orientierung

Ziel der beruflichen Orientierung ist es, dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig eine reflektierte Berufswahlentscheidung treffen können. Das Modul zur beruflichen Orientierung (MBO) in Jahrgangsstufe 9 bildet am Donau-Gymnasium den Startschuss zum Aufbau dieser Berufsfindungskompetenz.

So durchliefen die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe vom 04.  bis 06. Februar 2026 die vier Phasen der beruflichen Orientierung: Selbsterkundung, Berufserkundung, Berufswahlentscheidung und Bewerbung. Statt Fachunterricht stand an diesen drei Tagen die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft auf dem Stundenplan.

Am ersten Tag setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Stärken, Interessen und Werten auseinander. Hierzu absolvierten sie unter anderem den Check-U Test der Agentur für Arbeit. Zudem konnten sie ihre Stärken und Interessen in spielerischen Gruppenübungen wie beispielsweise dem Bau eines möglichst hohen Turms aus Spaghetti und Marshmallows ausprobieren.

Der zweite Tag stand unter dem Motto der Berufserkundung. In  Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Unternehmen und Berufsfelder kennenlernen. Besonders im Fokus standen dabei im Rahmen des „Tags des Handwerks“ handwerkliche Berufe. Die Schülerinnen und Schüler durften auch praktisch tätig werden und konnten sich unter anderem am Schweißsimulator der Michael Glatt Maschinenbau GmbH oder beim Flicken eines Fahrradreifens ausprobieren. Ein besonderer Dank geht hierbei an die Ausbildungsscouts der IHK, 2-Rad Jessen, die Michael Glatt Maschinenbau GmbH und unseren Schulberater Max Hinsberger von der Agentur für Arbeit, die unsere Schülerinnen und Schüler über ihre Berufe, dazu notwendige Voraussetzungen sowie mögliche Berufsfelder informierten.

Die Programmpunkte des dritten und letzten Tages verfolgten das Ziel, die Schülerinnen und Schüler auf die Jobsuche sowie verschiedene Bewerbungsprozeduren vorzubereiten. Sie erfuhren, wie man ansprechende und überzeugende Bewerbungsunterlagen erstellt, was bei einem Bewerbungsgespräch zu beachten ist und wie ein Assessment-Center funktioniert. Dabei durften sie in Gruppenübungen und Rollenspielen wiederum selbst tätig werden. Ein besonderer Dank geht dabei an die Unternehmen Debeka, AOK, Infineon und SMP sowie wiederum an unseren Schulberater Max Hinsberger von der Agentur für Arbeit, die unseren Schülerinnen und Schülern die praktischen Einblicke in die Realität ermöglichten.

Mit vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen bildeten diese drei Tage einen ersten Schritt auf dem Weg in die berufliche Zukunft. Im kommenden Schuljahr haben die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, im Rahmen des Betriebspraktikums konkrete Berufe näher kennen zu lernen und praktische Erfahrungen zu sammeln.

Maria Brems