„Zuwachs“ im pädagogischen Team

Seit Schuljahresbeginn wird das Donau-Gymnasium Kelheim von der Schulsozialpädagogin Alexandra Girtner unterstützt. Sie arbeitet bereits seit acht Jahren an der Grund- und Mittelschule Riedenburg und ergänzt nun zusätzlich an zwei Tagen pro Woche das pädagogische Team des DGK.

Obwohl Frau Girtner erst seit einigen Wochen am DGK tätig ist, kamen schon Lehrkräfte auf sie zu und haben ihre Unterstützung erbeten. Frau Girtner wurde offen aufgenommen und die Bedeutung ihrer Aufgabe wird sehr wertgeschätzt.

Wo liegt der Mehrwert einer Schulsozialpädagogin für die Schule? Sie hat einen anderen Blickwinkel auf die Schüler. Somit fungiert sie als Bindeglied zwischen Schülern und Lehrkräften. Die Kinder und Jugendlichen öffnen sich ihrer Erfahrung nach ihr gegenüber leichter, weil sie im Gegensatz zu Lehrkräften nicht bewerten und Leistung von ihnen verlangen muss. Außerdem hat sie da, wo den Lehrkräften oft die Zeit dazu fehlt, die Möglichkeit, sich ausführlich mit den Schülern zu beschäftigen und sie zu beraten. Doch auch für das Gymnasium wäre es wünschenswert, wenn mehr schulsozialpädagogische Stunden zur Verfügung gestellt werden könnten, da auch hier ähnliche Probleme wie an anderen Schularten bestehen.

Frau Ettlinger freut sich sehr, dass das DGK nun von Alexandra Girtner begleitet wird, da auch an unserer Schule Probleme vorhanden sind, die angegangen werden müssen. Als Hauptpunkte sieht sie die Entwicklungen in den sozialen Medien. Bilder werden gepostet, Mobbing findet in Gruppenchats oder auf Tiktok statt, auch verletzende, zum Teil strafrechtlich relevante Äußerungen gegenüber anderen Mitschülern sind zu finden. Mit Frau Girtner ist es jetzt möglich, präventiv zu arbeiten und die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld aufzuklären.

Die Schulsozialpädagogin übernimmt dabei keine Einzelfallbetreuung – hierfür ist die Schulpsychologin am DGK, Frau Schulz, zuständig – , sondern arbeitet gruppenpräventiv. Ihre Maßnahmen sind „querbeet“ – von Drogenprävention über die Aufarbeitung von Ausgrenzung und Mobbing bis zum Angebot einer Streitschlichterausbildung für interessierte Schüler. Zudem zeigen sich Probleme im richtigen Umgang mit den sozialen Medien. Besonders seit Corona hat sich das Kommunikationsverhalten der Schüler untereinander verändert. Die Kommunikation findet vermehrt virtuell statt und die Jugendlichen werden mehr von Ängsten und Sorgen, wie sie von anderen Mitschülern wahrgenommen werden, gequält. Zum Teil haben die Jugendlichen zu hohe Erwartungen an sich selbst oder zeigen Probleme mit der persönlichen Identität und der Geschlechterrolle.

Unsere Schulfamilie freut sich sehr über den „Zuwachs“ am DGK. Schon nach kurzer Zeit zeigt sich, dass Frau Girtner einen guten Zugang zu den Kindern hat und somit sehr wertvoll für uns ist. Herzlich willkommen bei uns!

Petra Todt

Deutsche Meister zur Ehrung bei der Schulleiterin

Zwei Deutsche Meistertitel im Mountainbike!


Die Schulleiterin Frau Ettlinger ließ es sich nicht nehmen, unsere erfolgreichen Mountainbikerinnen und Mountainbiker persönlich zu ehren und ihnen zu ihren großartigen Leistungen bei der Deutschen Schulmeisterschaft in Nürnberg zu gratulieren.

Wie sich unsere Teams bei den Wettkämpfen geschlagen haben, gibt es hier nachzulesen:
Zwei Deutsche Meistertitel für das Donau-Gymnasium im Mountainbike

USA Update: Amerika im Zeichen des Umbruchs

Am 8. Oktober 2026 war Dr. Markus Hünemörder von der Ludwig-Maximilians-Universität München wieder zu Gast an unserer Schule. Sein Vortrag „America’s Great Disruption“ widmete sich der politischen Spaltung der USA und den Veränderungen unter Präsident Donald Trump.

Zu Beginn erklärte Dr. Hünemörder das US-Wahlsystem und ordnete Trumps knappen Wahlsieg von 2024 ein. Wahlkarten, auf denen große Flächen republikanisch erscheinen, könnten täuschen: Viele ländliche Regionen wählen republikanisch, während in den dicht besiedelten Städten häufig die Demokraten vorne liegen.

Anschließend sprach er über Trumps Umgang mit politischen Themen, staatlichen Institutionen und den Medien. Nach Dr. Hünemörders Einschätzung lenkten zugespitzte Aussagen oft von anderen Fragen ab. Zwar blieben die Gerichte eine wichtige unabhängige Kontrolle, doch die Trump-Regierung habe bereits erheblichen Einfluss auf Bereiche der Bundesverwaltung gewonnen. Auch die Pressefreiheit werde durch den politischen Druck auf Medienunternehmen auf die Probe gestellt. Als Beispiel nannte er die vorübergehende Absetzung der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel, die nach öffentlicher Kritik wieder ins Programm aufgenommen wurde.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Einwanderungspolitik. Dr. Hünemörder ging auf die geplanten Massendeportationen und den Ausbau der Einwanderungsbehörde ICE ein. Dabei thematisierte er auch die Kritik am Vorgehen der Behörde.

Ausschnitte aus „The Simpsons“, „South Park“ und „Saturday Night Live“ lockerten den Vortrag auf und zeigten, wie amerikanische Unterhaltungssendungen politische Entwicklungen satirisch kommentieren. So griff „South Park“ unter anderem die Umbenennung des Lake Ontario in „Lake America“ auf.

Mit Blick auf die Zwischenwahlen am 3. November erklärte Dr. Hünemörder, eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus könnte die Regierung stärker kontrollieren – etwa durch Untersuchungsausschüsse und Einfluss auf Haushaltsentscheidungen. Auch mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste Präsidentschaftswahl kamen zur Sprache. Auf die Frage eines Schülers nannte Dr. Hünemörder Gretchen Whitmer als persönliche Vermutung, betonte aber, dass noch vieles offen sei.

In der Fragerunde erkundigten sich die Schülerinnen und Schüler außerdem nach Gerrymandering, der gezielten Neueinteilung von Wahlkreisen, und nach einer möglichen dritten Amtszeit Trumps. Dr. Hünemörder hielt eine solche Kandidatur für unwahrscheinlich und verwies auf die erheblichen rechtlichen Hürden.

Vielen Dank an Dr. Markus Hünemörder für den informativen Vortrag und an unsere Schülerinnen und Schüler für ihre durchdachten Fragen.

Dr. Nadine Meier für die Fachschaft Englisch

Zwei Deutsche Meistertitel für das Donau-Gymnasium im Mountainbike

Zwei intensive Wettkampftage liegen hinter den Mountainbikerinnen und Mountainbikern des Donau-Gymnasiums: Bei der Deutschen Schulmeisterschaft MTB 2026 in Nürnberg ging das DGK mit drei Mannschaften an den Start – und kehrte am Ende mit gleich zwei Deutschen Meistertiteln nach Kelheim zurück.

Los ging es am Montag, den 21. September, mit dem Technikparcours. Hier war weniger Geschwindigkeit gefragt als vielmehr Ruhe, Geschicklichkeit und eine gute Beherrschung des Fahrrads. Die verschiedenen Stationen hatten es durchaus in sich: So musste beispielsweise während der Fahrt ein Klötzchen aufgenommen, eine Runde gefahren und das Klötzchen anschließend wieder auf einer kleinen Fläche abgestellt werden – natürlich ohne dabei den Fuß auf den Boden zu setzen.

Auch die mit Europaletten und Rampen aufgebaute „Flussdurchquerung“ erforderte einiges an Fahrtechnik. Wer abstieg, die Holzflächen verließ oder stürzte, bekam Strafsekunden aufgebrummt. An einer weiteren Station wartete eine Wippe, auf der angehalten werden musste, bevor es kontrolliert weiterging. Fehler im Parcours wirkten sich dabei direkt auf die Zeit im Rennen am nächsten Tag aus. Es lohnte sich also durchaus, lieber einmal etwas langsamer und dafür sauber durch eine Aufgabe zu kommen.

Am Dienstag, den 22. September, wurde es dann ernst: Die eigentlichen Mountainbike-Rennen standen auf dem Programm. Das Donau-Gymnasium war mit drei Mannschaften vertreten: WK IV Mixed, WK III Mädchen und WK III Jungen.

Dabei lief es für unsere Teams hervorragend. Sowohl die Mannschaft WK IV Mixed als auch die Mädchen der WK III konnten sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und dürfen sich nun Deutsche Schulmeister im Mountainbike 2026 nennen.

Auch die Jungen der WK III zeigten ein starkes Rennen. Ein Platten machte eine noch bessere Platzierung zwar zunichte, trotzdem kämpfte sich die Mannschaft durch und landete am Ende noch in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes.

Damit geht eine Deutsche Schulmeisterschaft zu Ende, die uns wohl noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird. Zwei Meistertitel, spannende Rennen, knifflige Technikaufgaben – und vor allem eine Mannschaft, die auch dann weiterkämpft, wenn es einmal nicht nach Plan läuft.

Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrerinnen und Fahrer zu diesen starken Leistungen!

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Donau-Gymnasium vertritt Bayern beim Bundesfinale in Berlin

Als Bayerischer Landessieger durfte die Mädchenmannschaft des Donau-Gymnasiums den Freistaat Bayern beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Dabei erzielte sie in dem dreitägigen Turnier ein beachtliches Resultat.

Bereits im vergangenen Schuljahr hatte sich die erfolgreiche Mädchenfußballmannschaft des DGK gegen starke Mannschaften im Regionalfinale, im Bezirksentscheid, Im Qualifikationsentscheid Nord-/Südbayern und schließlich im Landesfinale durchgesetzt und durfte nun in der ersten Woche des neuen Schuljahres zum U-18 Bundesfinale nach Berlin reisen. Zehn Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren tauschten mit ihrer Lehrerin und Betreuerin Frau Danner das Klassenzimmer gegen die große Fußballbühne. „Auf der Zugfahrt nach Berlin haben wir uns alle die Fingernägel blau-weiß angemalt. Schließlich vertreten wir ja Bayern!“, berichtete eine der Teilnehmerinnen. Bei der Vorbereitung auf die Spiele wurde Frau Danner von Frau Holzer unterstützt, die als Mutter und Co-Trainerin mitgereist war. Außerdem waren noch weitere Eltern eigens nach Berlin gereist, um als begeisterter und lautstarker Fanclub die Mädchen bei den Spielen zu unterstützen.

In der Gruppenphase erwischten die Kelheimerinnen ausgesprochen schwere Gegnerinnen. Dort trafen sie unter anderem auf die Vorjahressiegerinnen sowie auf die Mannschaften zweier Eliteschulen des Fußballs. Insgesamt waren beim Bundesfinale sogar sieben Sportgymnasien vertreten. Umso höher ist die Leistung der Kelheimer Fußballerinnen einzuschätzen. Während an einem Sportgymnasium Fußball oder auch Krafttraining in den normalen Schulunterricht integriert sind und an solchen Schulen Nachwuchsspielerinnen von großen Vereinen heranwachsen, spielen die Mädchen der DGK-Mannschaft ’nur‘ in ihrer Freizeit Fußball in einer Mädchenmannschaft. „Es ist schon etwas ganz Besonderes,“ erklärte Frau Danner stolz, „dass unsere Mädchen mit solchen Mannschaften mithalten konnten.“

Die Mädchen ließen sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken, kämpften leidenschaftlich und hielten hervorragend mit. Zwei Begegnungen am ersten Turniertag endeten unentschieden, lediglich ein Spiel ging knapp verloren. Am zweiten Turniertag spielte die Mannschaft in der Platzierungsrunde um die Plätze 9 bis 16. Dort zeigte sie ihre ganze Stärke und entschied beide Begegnungen souverän für sich. Damit qualifizierte sich das DGK-Team für das abschließende Spiel um Platz 9. Am dritten Turniertag wartete mit der Eliteschule des Sports aus Frankfurt noch einmal ein besonders starken Gegner. Trotz einer kämpferisch und spielerisch überzeugenden Leistung mussten sich die Kelheimerinnen geschlagen geben. Am Ende belegten sie einen hervorragenden zehnten Platz. „Top 10 – unsere Fußballerinnen waren so toll! Der Zusammenhalt war super. Für die Mädchen war es ein einmaliges Erlebnis, das ihnen ewig in Erinnerung bleiben wird.“, schwärmte Frau Danner.

Auch abseits des Fußballplatzes verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Zeit in der Hauptstadt. Bei Madame Tussauds kamen die Mädchen den Spielern der deutschen Fußballnationalmannschaft ganz nah. Auch ein Besuch in angesagten Lokalen wie Schnitzery, Oakberry und Cinnamood durfte nicht fehlen. Den erfolgreichen zweiten Turniertag ließen die Spielerinnen bei einer gemeinsamen Spreefahrt entspannt ausklingen. Ein besonderes Erlebnis war schließlich die große Abschlussveranstaltung des Herbstfinales „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in der Max-Schmeling-Halle. 3.600 teilnehmende Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 404 Schulteams waren mit ihren rund 700 begleitenden Lehrkräften und Betreuenden eingeladen. Dort präsentierte die Kelheimer Mannschaft den Freistaat Bayern in Dirndln und Lederhosen vor mehreren tausend Teilnehmenden.

So kehrte das Team nicht nur mit einem großartigen zehnten Platz, sondern auch mit vielen besonderen Erinnerungen nach Kelheim zurück. „Während der gesamten Woche überzeugten unsere Mädchen durch großen Kampfgeist und echtes Teamgefühl – und vertraten das Donau-Gymnasium sowie den Freistaat Bayern hervorragend auf der großen Bundesbühne“, fasste Frau Danner zusammen.

C. Danner, P. Todt