Sommerfest am Donau-Gymnasium Kelheim

Zum Abschluss des Schuljahres fand am Dienstag, den 28.07.2026, das Sommerfest am DGK statt. Bei bestem Wetter kamen zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie viele Ehemalige zusammen und verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Schulgelände.

In den Klassenzimmern, auf dem Pausenhof und in der Aula gab es jede Menge zu entdecken. Die Klassen hatten mit viel Engagement Spiele, Mitmachaktionen und kleine Wettbewerbe vorbereitet. Auch der Bücherflohmarkt, die Tombola und verschiedene Bastel- und Kreativangebote wurden von den Gästen gerne besucht.

Wer zwischendurch eine Pause brauchte, konnte sich an den vielen Essensständen stärken. Von selbst gebackenen Kuchen über internationale Spezialitäten bis hin zu Pommes, Popcorn und kühlen Getränken war für jeden etwas dabei. Viele Schülerinnen und Schüler übernahmen den Verkauf selbst und sorgten dafür, dass an den Ständen alles reibungslos lief.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben. Ohne die vielen helfenden Hände, die gute Vorbereitung und den Einsatz der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern wäre ein solcher Nachmittag nicht möglich.

Wir vom DGK wünschen allen erholsame Sommerferien und freuen uns auf ein Wiedersehen im neuen Schuljahr.

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Sensationeller Erfolg der Fußballerinnen

In einem spannenden Wettbewerb über mehrere Runden hinweg gelang es den Fußballerinnen des Donau-Gymnasiums, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren.

Die Erfolgsgeschichte der zehn 14 bis 16 Jahre alten Mädchen begann bereits im Mai beim Regionalentscheid in Landshut, wo die Spielerinnen souverän gegen Mannschaften aus Landshut und Ergolding sowie gegen die Realschule Abensberg gewannen. Weiter ging es beim Bezirksentscheid in Osterhofen Mitte Juni. Auch dort schalteten die DGK-Schülerinnen die gegnerischen Mannschaften aus Arnstorf, Bogen und Osterhofen aus. Anfang Juli fand dann das Südbayerische Qualifikationsturnier auf der Anlage des ATSV  Kelheim statt. Hier war man vor heimischer Kulisse gegen Teams aus Oberbayern, Schwaben und München erfolgreich und gewann alle Spiele. Die Spannung war groß, als nun am 23.07. das Landesfinale der bayerischen Schulen im Fußball in Cham ausgetragen wurde. Eltern, Omas und Opas, Onkel und Tanten waren als Fangemeinde mitgereist und pushten durch ihre Unterstützung die Mädels zusätzlich in ihren Leistungen. In einem sensationellen Match gewannen die Mädels des DGK mit 7:0 gegen das Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium Windsbach.

Nach diesem großartigen Erfolg richtet sich nun der Blick voller Vorfreude auf das Bundesfinale in Berlin, das vom 15. bis 19. September 2026 stattfindet.

Frau Danner, die die erfolgreichen Mannschaft betreut, war voll des Lobes für ihre Mannschaft: „Nur die jeweiligen Turniersieger konnten sich für die nächste Stufe qualifizieren. Die Mädels waren fantastisch. Als Team haben sie immer super gekämpft und sehr fair gespielt.“ Auch Frau Danner freut sich auf die Reise nach Berlin und ist stolz darauf, dass das Team des Donau-Gymnasiums Kelheim Bayern beim Bundesfinale mit großem Einsatz, mit Fairness und Teamgeist vertreten darf.

Petra Todt

DGK-Tennis-Team (Jungen WK IV) gewinnt Niederbayern-Finale

Vier Siege in Serie waren nötig. In den ersten beiden Runden, auf heimischem Platz in Kelheim, war das Ganze noch sehr einfach. Alle Einzel und Doppel wurden hoch gewonnen, viele Sätze sogar mit 6:0.

Ab dem Halbfinale stießen die 5 Nachwuchs-Tennisspieler Jannik Prange, Leo Roidl, David Hüttner, David Minch und Jonas Dietz aber auf ernsthaften Widerstand. Auf der Anlage des TC Hengersberg wurde am 7. Juli 2026 das Gymnasium Niederalteich mit 4:2 niedergerungen. Damit war der Weg ins Finale gegen das Gymnasium Waldkirchen frei.

Zwei Stunden Anreise sind nicht gerade ein Vorteil, aber das Team war hoch motiviert. Während Vincent Hüttner sein Einzel souverän mit 6:1 und 6:0 gewinnen konnte, hatten die anderen drei in den Einzeln eingesetzten Spieler richtig schwere, lange und nervenaufreibende Matches. Jannik Prange ging schließlich mit 6:3, 6:3 als Sieger vom Platz, Leo Roidl verlor knapp mit 7:10 im Match-Tiebreak. Umso wichtiger wurde der Sieg von Jonas Dietz, der sich mit 10:7 im Match-Tiebreak durchsetzen konnte. So reichte es, obwohl beide Doppel mit 4:6, 4:6 verloren wurden, aufgrund der mehr gewonnenen Spiele (61:52) insgesamt zum Sieg und zur Goldmedaille

Sieg im Bezirksfinale gegen Waldkirchen: Jonas Dietz, Leo Roidl, Jannik Prange, Vincent Hüttner und David Minch (v. l. n. r.)

An dieser Stelle ergeht auch ein herzlicher Dank an Edel-Fan und Co-Teambetreuer Viktor Minch, der das Team bei jedem Spiel toll supportet hat!

Christoph Heide

Mobil mit Köpfchen

Die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Donau-Gymnasiums hatten vor kurzem eine besondere Unterrichtseinheit: Sie nahmen an einem Aktiv-Programm teil, das der ADAC-Verkehrssicherheitskreis Bayern e.V. und der TÜV Süddeutschland für weiterführende Schulen anbieten, um für das Thema Mobilität und Umwelt zu sensibilisieren. Die Aktion wird auch vom Umweltministerium und vom Kultusministerium unterstützt. Herr Hendlmeier, Sicherheitsbeauftragter am DGK und Organisator der Aktion war im Internet auf die ADAC-Aktion aufmerksam geworden und relativ schnell überzeugt: „Das wäre was für unsere Fahranfänger in der Q12.“.

„Ich war zuerst ein wenig skeptisch, warum ein Verkehrssicherheitstraining genau dann stattfinden sollte, wenn gerade fast alle Teilnehmenden ihren Führerschein gemacht haben – müssten wir das nicht eh schon alle wissen?“, fragte sich Carolin aus der Q12 vor Beginn der Veranstaltung.

Weshalb also ist dieses Programm speziell an junge Fahranfänger gerichtet? Für sie ist das Auto die unumstrittene Nummer eins beim Thema Mobilität. Gerade sie haben jedoch in erster Linie nicht die Umwelt „im Kopf“, sondern möchten das lange ersehnte „Freiheitsgefühl“ auf der Straße ausleben, so erklärt der ADAC auf seiner Homepage. Auch die mangelnde Fahrerfahrung trage einen hohen Anteil zur Fahrweise der Führerscheinneulinge bei.

Die Aktion bot wirkungsvolle Handlungsalternativen, um umweltschonend und trotzdem ohne Mobilitätseinbußen am Straßenverkehr teilzunehmen und so die Umweltbelastung im Straßenverkehr zu verringern.

Der Referent des ADAC bei seinem Vortrag im Theorieteil der Aktion

Zunächst gab es für jeden Schüler ein Arbeitsheft, in dem sie u.a. auch Schätzungen eintragen konnten zu Lärm und Schall, Abgasausstoß und Antriebsarten. Im anschließenden Praxisteil, der auf dem Großparkplatz neben dem Keldorado stattfand, kam die Überprüfung der Schätzungen mit einem Aha-Effekt, denn die Realität lag oft weit von den Schätzungen entfernt.

Schüler erproben das auf Rollen positionierte Motorrad

Der Referent vom ADAC war mit einem PKW und einem Anhänger gekommen, auf dem ein Motorrad auf Rollen platziert war, so dass die Messungen im Praxisteil gut durchgeführt werden konnten. „Das Thema des Trainings war die Vermeidung von unnötig hohem Abgasausstoß, überflüssiger Lärmbelästigung und hohem Spritverbrauch – alles Themen, die für Fahranfänger wie uns also sehr wichtig sind, weil uns die Erfahrung mit diesen Faktoren einfach noch fehlt.“, erzählt Carolin. Schüler saßen z.B. zu viert in dem Versuchsauto und hatten dabei das Autoradio auf leicht erhöhter Lautstärke an. Als der Moderator vom ADAC mit einem Megafon vor dem Auto stand und den Schülern im Fahrzeug verschiedene Anweisungen gab, hörten die im Auto sitzenden Schüler erstaunlicherweise gar nichts. Das schockierte die Teilnehmer sehr. Und das, obwohl das Auto nicht einmal fuhr und somit keine weiteren Fahrgeräusche hinzukamen!

Interessant war auch, wie sehr sich der Abgasausstoß verändert, wenn man z.B. mit 3000 statt 1000 Umdrehungen fährt. Dieser stieg von 80l auf 580l in der Minute. Der Referent verdeutlichte den gewaltigen Unterschied durch unterschiedlich große Ballons. Fabian, ebenfalls einer der teilnehmenden Schüler, meinte: „Da wir ja zuerst schätzen mussten, wie hoch der Ausstoß ist, haben wir selbst direkt bemerkt, wie weit unsere Erwartungen hier übertroffen wurden. Durch diese Veranschaulichung wird man sich viel einfacher der gewaltigen Umweltbelastung bewusst, die durch unbedachtes Fahren entstehen kann.“

Beeindruckend für alle Teilnehmer war auch, wie sehr man durch eine besonnene und gleichbleibende Fahrweise Geld sparen kann: Wenn man bei einer Urlaubsfahrt an den Gardasee auf dem Hin- und Rückweg ruhig anstatt aggressiv fährt, braucht man für die insgesamt 1000 km maximal 20 Minuten länger, spart aber tatsächlich ungefähr die Hälfte des Sprits – bei den aktuellen Spritpreisen also ca. 140 Euro. Ganz nach dem Motto der Aktion „Mobil mit Köpfchen“.

Mit einfachen praxisnahen Beispielen sollten die Schülerinnen und Schüler also dazu gebracht werden, ihr eigenes Handeln im Straßenverkehr zu hinterfragen und in ihrem Mobilitätsverhalten mehr die Umwelt im Blick zu haben. „Letztendlich kann man definitiv sagen, dass sich der Besuch des ADAC an unserer Schule gelohnt hat“, meinte Fabian nach der Veranstaltung und Carolin ergänzte: „Einige von uns werden jetzt sicher ein wenig bewusster fahren!“

Petra Todt und Stefan Hendlmeier