Zwei Deutsche Meistertitel für das Donau-Gymnasium im Mountainbike

Zwei intensive Wettkampftage liegen hinter den Mountainbikerinnen und Mountainbikern des Donau-Gymnasiums: Bei der Deutschen Schulmeisterschaft MTB 2026 in Nürnberg ging das DGK mit drei Mannschaften an den Start – und kehrte am Ende mit gleich zwei Deutschen Meistertiteln nach Kelheim zurück.

Los ging es am Montag, den 21. September, mit dem Technikparcours. Hier war weniger Geschwindigkeit gefragt als vielmehr Ruhe, Geschicklichkeit und eine gute Beherrschung des Fahrrads. Die verschiedenen Stationen hatten es durchaus in sich: So musste beispielsweise während der Fahrt ein Klötzchen aufgenommen, eine Runde gefahren und das Klötzchen anschließend wieder auf einer kleinen Fläche abgestellt werden – natürlich ohne dabei den Fuß auf den Boden zu setzen.

Auch die mit Europaletten und Rampen aufgebaute „Flussdurchquerung“ erforderte einiges an Fahrtechnik. Wer abstieg, die Holzflächen verließ oder stürzte, bekam Strafsekunden aufgebrummt. An einer weiteren Station wartete eine Wippe, auf der angehalten werden musste, bevor es kontrolliert weiterging. Fehler im Parcours wirkten sich dabei direkt auf die Zeit im Rennen am nächsten Tag aus. Es lohnte sich also durchaus, lieber einmal etwas langsamer und dafür sauber durch eine Aufgabe zu kommen.

Am Dienstag, den 22. September, wurde es dann ernst: Die eigentlichen Mountainbike-Rennen standen auf dem Programm. Das Donau-Gymnasium war mit drei Mannschaften vertreten: WK IV Mixed, WK III Mädchen und WK III Jungen.

Dabei lief es für unsere Teams hervorragend. Sowohl die Mannschaft WK IV Mixed als auch die Mädchen der WK III konnten sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und dürfen sich nun Deutsche Schulmeister im Mountainbike 2026 nennen.

Auch die Jungen der WK III zeigten ein starkes Rennen. Ein Platten machte eine noch bessere Platzierung zwar zunichte, trotzdem kämpfte sich die Mannschaft durch und landete am Ende noch in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes.

Damit geht eine Deutsche Schulmeisterschaft zu Ende, die uns wohl noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird. Zwei Meistertitel, spannende Rennen, knifflige Technikaufgaben – und vor allem eine Mannschaft, die auch dann weiterkämpft, wenn es einmal nicht nach Plan läuft.

Herzlichen Glückwunsch an alle Fahrerinnen und Fahrer zu diesen starken Leistungen!

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Donau-Gymnasium vertritt Bayern beim Bundesfinale in Berlin

Als Bayerischer Landessieger durfte die Mädchenmannschaft des Donau-Gymnasiums den Freistaat Bayern beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Dabei erzielte sie in dem dreitägigen Turnier ein beachtliches Resultat.

Bereits im vergangenen Schuljahr hatte sich die erfolgreiche Mädchenfußballmannschaft des DGK gegen starke Mannschaften im Regionalfinale, im Bezirksentscheid, Im Qualifikationsentscheid Nord-/Südbayern und schließlich im Landesfinale durchgesetzt und durfte nun in der ersten Woche des neuen Schuljahres zum U-18 Bundesfinale nach Berlin reisen. Zehn Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren tauschten mit ihrer Lehrerin und Betreuerin Frau Danner das Klassenzimmer gegen die große Fußballbühne. „Auf der Zugfahrt nach Berlin haben wir uns alle die Fingernägel blau-weiß angemalt. Schließlich vertreten wir ja Bayern!“, berichtete eine der Teilnehmerinnen. Bei der Vorbereitung auf die Spiele wurde Frau Danner von Frau Holzer unterstützt, die als Mutter und Co-Trainerin mitgereist war. Außerdem waren noch weitere Eltern eigens nach Berlin gereist, um als begeisterter und lautstarker Fanclub die Mädchen bei den Spielen zu unterstützen.

In der Gruppenphase erwischten die Kelheimerinnen ausgesprochen schwere Gegnerinnen. Dort trafen sie unter anderem auf die Vorjahressiegerinnen sowie auf die Mannschaften zweier Eliteschulen des Fußballs. Insgesamt waren beim Bundesfinale sogar sieben Sportgymnasien vertreten. Umso höher ist die Leistung der Kelheimer Fußballerinnen einzuschätzen. Während an einem Sportgymnasium Fußball oder auch Krafttraining in den normalen Schulunterricht integriert sind und an solchen Schulen Nachwuchsspielerinnen von großen Vereinen heranwachsen, spielen die Mädchen der DGK-Mannschaft ’nur‘ in ihrer Freizeit Fußball in einer Mädchenmannschaft. „Es ist schon etwas ganz Besonderes,“ erklärte Frau Danner stolz, „dass unsere Mädchen mit solchen Mannschaften mithalten konnten.“

Die Mädchen ließen sich von der starken Konkurrenz nicht beeindrucken, kämpften leidenschaftlich und hielten hervorragend mit. Zwei Begegnungen am ersten Turniertag endeten unentschieden, lediglich ein Spiel ging knapp verloren. Am zweiten Turniertag spielte die Mannschaft in der Platzierungsrunde um die Plätze 9 bis 16. Dort zeigte sie ihre ganze Stärke und entschied beide Begegnungen souverän für sich. Damit qualifizierte sich das DGK-Team für das abschließende Spiel um Platz 9. Am dritten Turniertag wartete mit der Eliteschule des Sports aus Frankfurt noch einmal ein besonders starken Gegner. Trotz einer kämpferisch und spielerisch überzeugenden Leistung mussten sich die Kelheimerinnen geschlagen geben. Am Ende belegten sie einen hervorragenden zehnten Platz. „Top 10 – unsere Fußballerinnen waren so toll! Der Zusammenhalt war super. Für die Mädchen war es ein einmaliges Erlebnis, das ihnen ewig in Erinnerung bleiben wird.“, schwärmte Frau Danner.

Auch abseits des Fußballplatzes verbrachte die Gruppe eine unvergessliche Zeit in der Hauptstadt. Bei Madame Tussauds kamen die Mädchen den Spielern der deutschen Fußballnationalmannschaft ganz nah. Auch ein Besuch in angesagten Lokalen wie Schnitzery, Oakberry und Cinnamood durfte nicht fehlen. Den erfolgreichen zweiten Turniertag ließen die Spielerinnen bei einer gemeinsamen Spreefahrt entspannt ausklingen. Ein besonderes Erlebnis war schließlich die große Abschlussveranstaltung des Herbstfinales „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in der Max-Schmeling-Halle. 3.600 teilnehmende Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 404 Schulteams waren mit ihren rund 700 begleitenden Lehrkräften und Betreuenden eingeladen. Dort präsentierte die Kelheimer Mannschaft den Freistaat Bayern in Dirndln und Lederhosen vor mehreren tausend Teilnehmenden.

So kehrte das Team nicht nur mit einem großartigen zehnten Platz, sondern auch mit vielen besonderen Erinnerungen nach Kelheim zurück. „Während der gesamten Woche überzeugten unsere Mädchen durch großen Kampfgeist und echtes Teamgefühl – und vertraten das Donau-Gymnasium sowie den Freistaat Bayern hervorragend auf der großen Bundesbühne“, fasste Frau Danner zusammen.

C. Danner, P. Todt

Herzlich willkommen am DGK!

Aufgeregt und voller Vorfreude versammelten sich am ersten Schultag 150 Schülerinnen und Schüler zum Teil in Begleitung ihrer Eltern im Innenhof des Donau-Gymnasiums. Für die Fünftklässler begann damit ein neuer und spannender Lebensabschnitt.

150 neue Fünftklässler verteilt auf sechs Klassen

Schulleiterin Frau Ettlinger hieß die neuen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen und wünschte ihnen einen guten Start, viel Erfolg und vor allem Freude an ihrer neuen Schule. Anschließend stellten sich die Mitarbeiter des Direktorats und die Unterstufenbetreuerin FrauTodt vor. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Frau Ulrich und die Vorsitzende des Vereins der Freunde Frau Anzinger-Baur richteten einige Worte an die Anwesenden.

Frau Ettlinger begrüßt die anwesenden Eltern und Schüler

Für eine besonders herzliche Begrüßung sorgten die Tutorinnen und Tutoren. Sie empfingen ‚ihre‘ Fünftklässler mit Schultüten und Willkommensplakaten, auf denen sich die Tutoren selbst vorstellten. Die Tutoren der 9. Jahrgangsstufe werden die Fünftklässler durch ihr erstes Schuljahr am Gymnasium begleiten und ihnen bei Fragen und Problemen zur Seite stehen. Dabei geht es nicht nur um den Schulalltag: Auch gemeinsame Aktionen außerhalb des Unterrichts sind geplant. Ob Halloween oder Fasching – bei verschiedenen Veranstaltungen sollen die Kinder Gelegenheit bekommen, ihre neuen Mitschüler und die Tutoren besser kennenzulernen.

Zusätzlich erhielten die Fünftklässler Willkommensmappen, die von einigen Lehrkräften im Vorfeld zusammengestellt worden waren. Heuer gab es sogar für alle Neulinge sogar ein eigens angefertigtes DGK-Armband. Frau Berger hatte hierfür 150 Armbänder geknüpft!

Die Damen des Elternbeirats freuen sich auf die Gäste

Während die Kinder schließlich gemeinsam mit ihren Klassen in den Unterricht gingen, konnten auch die Eltern erste Kontakte knüpfen. Der Elternbeirat hatte mit fleißiger Unterstützung durch Mitglieder des Vereins der Freunde mit Kaffee, Sekt und Butterbrezen für eine Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen gesorgt. Die Eltern wussten dieses Angebot zu schätzen und unterhielten sich angeregt.

Fleißige Helfer vom Verein der Freunde

Damit ist der erste Schritt an der neuen Schule getan. Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer, der Tutoren und der Schulgemeinschaft können die Fünftklässler nun gespannt auf ihr erstes Jahr am Donau-Gymnasium blicken. Wir freuen uns auf euch!

Petra Todt

Wahlfach Alltagskompetenzen – Vorbereitung auf das echte Leben

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 12 war es dieses Schuljahr möglich, Dinge für das Leben nach der Schule zu lernen. Dazu trafen wir uns etwa einmal im Monat von 13:00 Uhr bis 15:15 Uhr mit Frau Hübl und behandelten sowohl Themen wie gesunde Ernährung und Haushaltsführung als auch Steuererklärungen, Vermögensaufbau und Versicherungen. Zu vielen Themenbereichen besuchten uns auch externe Referenten.

Beispielsweise gab es zum Thema „Gesunde Ernährung“ einen sehr aufschlussreichen Vortrag des ehemaligen Schülers des DGK Tim Engelbrecht. Auf Grundlage seines Vortrags und seiner Rezepte kochten wir in kleineren Gruppen selbst gesunde Gerichte. Die nötigen Lebensmittel kauften wir ebenfalls selbstständig ein.

Gesunde Küche: Mediterrane Pasta

Gesunde Küche: Vollkorn-Wraps

Auch die Themen Steuern und Versicherungen wurden uns sehr verständlich nähergebracht. Dafür kamen zwei junge Mitarbeiter vom Finanzamt Kelheim zu uns, die uns die Notwendigkeit von Steuern erklärten und uns zeigten, wie man mit dem Online-Portal ELSTER eine Steuererklärung erstellt. Außerdem informierten uns zwei erfahrene Berater von der Allianz Generalvertretung Kutlu & Partner Kelheim über grundlegende Absicherungen und Möglichkeiten zum Vermögensaufbau.

Referent von der Allianz Generalvertretung

Dieses Wahlfach hat uns, wie der Name schon sagt, kompetent für den Alltag gemacht.

Emilia Zimmermann, Magdalena Adamek und Anna Hübl

Exkursion des P-Seminars Musik

Am 23. Juli machte das P-Seminar Musik Klasse 11 eine Exkursion zur Befreiungshalle und zur Franziskanerkirche. An den Stufen der Befreiungshalle empfing das P-Seminar Richard Mohr, ein ehrenamtliches Mitglied des Landesvereins für Heimatpflege. Er referierte zunächst über geschichtliche, landeskundliche, bautechnische und kunsthistorische Belange der Befreiungshalle vor Ort und später im Gebäude selbst.

Das Referat wurde zur Freude der anwesenden Touristen von geeigneten Gesängen wie Die Gedanken sind frei, der Europahymne und dem Chanson Aux Champs-Elysées umrahmt. Später fand sich das P-Seminar zusammen mit Herrn Mohr in der Franziskanerkirche wieder, wo das sehr aufmerksam aufgenommene Referat fortgeführt wurde. Auch hier wurde der Raum mit Gesängen wie dem Native-American Song Kuwate – ein Lobpreis auf den Schöpfergott – und dem Beginn des a cappella vorgetragenen Liedes von Felix Mendelssohn Bartholdy Verleih uns Frieden gnädiglich erfüllt, seine ausgezeichnete Akustik kennengelernt und erspürt.

Erwähnenswert ist zudem, dass das Programm in Kooperation von Seminarleiter Stephan Wagner und den Mitgliedern des P-Seminars gemeinschaftlich entstand und über Monate hinweg einstudiert wurde. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner ermögliche den Zutritt dankenswerterweise auf sehr entgegenkommende wie auch unbürokratische Art. Er begrüßte es mit Nachdruck sehr, dass die geschichtsträchtige Franziskanerkirche von jungen Menschen auf diese Art kennengelernt, erkundet und mit Musik erfüllt wurde. So konnten zum Abschluss des P-Seminars mit dem Arbeitstitel Klangraum Kelheim – Präsentationen zwei hinlänglich bekannter Gebäude der Stadt Kelheim auf intensive Weise neu wahrgenommen und erfahrbar gemacht werden, was bei allen Beteiligten wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat und somit die Verbundenheit zur eigenen Heimat verstärken wird.

Stephan Wagner