CAE gemeistert – Neun Schüler überzeugen mit Spitzenleistungen

Neun Schülerinnen und Schüler der zwölften Jahrgangsstufe haben in diesem Schuljahr eine besondere Herausforderung angenommen – und mit großem Erfolg gemeistert: die Prüfung zum Cambridge Certificate in Advanced English (CAE). Mit ihren hervorragenden Leistungen sicherten sie sich ein international anerkanntes Sprachzertifikat und bewiesen Englischkenntnisse auf höchstem Niveau.

Die Prüfungen fanden im März 2026 in Regensburg statt. Am 14. März stand zunächst die mündliche Prüfung auf dem Programm, eine Woche später folgte der schriftliche Teil. Die Aufgaben werden vom renommierten Cambridge Institute erstellt und – mit Ausnahme der mündlichen Prüfung – auch dort bewertet.

Damit am Prüfungstag alles sitzt, bereiteten sich die Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Englischlehrkräften intensiv auf alle fünf Prüfungsbereiche vor: Reading, Use of English, Writing, Listening und Speaking. Der Einsatz hat sich gelohnt: Alle erreichten das Sprachniveau C1, teilweise sogar C2, und erhielten dafür die offizielle Cambridge-Auszeichnung.

Am 24. Juni 2026 konnten die erfolgreichen Absolventen ihre Cambridge-Zertifikate von der Schulleiterin und der Leiterin der Fachschaft Englisch entgegennehmen. Herzlichen Glückwunsch an Lilli Dachs, Carolin Herbst, Maximilian Hierl, Aron Kiss, Magdalena Pindl, Livia Reil, Leonie Schindler, Amelie Schwarz und Stefanie Tremmel zu diesem bemerkenswerten Erfolg!

Doch warum lohnt sich das Cambridge Certificate überhaupt? Anders als das im Abitur ausgewiesene Sprachniveau ist das CAE-Zertifikat ein weltweit anerkannter Nachweis hervorragender Englischkenntnisse. Es kann bei Bewerbungen, einem Studium im Ausland, einer internationalen Ausbildung oder einem Work-and-Travel-Aufenthalt ein echter Pluspunkt sein. Zudem kann ein gutes Prüfungsergebnis positiv in die Bewertung des Ausbildungsabschnitts einfließen.

Wer also Spaß an Englisch hat und seine Sprachkenntnisse auf die nächste Stufe bringen möchte, für den ist die Teilnahme an der CAE-Prüfung eine lohnende Chance – fachlich, persönlich und mit Blick auf die Zukunft.

Dr. Nadine Meier für die Fachschaft Englisch

Pizza, Pompeji, Panorama!

 

Vom 17.05. bis zum 22.05.2026 verbrachten die beiden Lateinklassen der 10. Jahrgangsstufe des DGK in Begleitung von Frau Blümel, Herrn Gregori und Herrn Haslbeck fünf Tage am Golf von Neapel, genauer gesagt im Feriendorf Bleu Village in Meta di Sorrento, um die antike Welt nicht nur im Unterricht, sondern auch vor Ort zu erleben. „Pizza, Pompeji, Panorama!“ weiterlesen

Shakespeare und das Whimpy Kid – Vorlesewettbewerb Englisch am DGK

Zugegeben: Einfach ist es nicht, während des hektischen Getriebes der Schule die Muße zu finden, die es für das Lesen und Zuhören braucht. Aber wenn, kaum Stille eingekehrt, die ersten Worte mit Inbrunst vorgetragen werden, dann wird sie geweckt, die Lust einem „Vortrag“ zu folgen. Denn die Textausschnitte wurden nicht nur vorgelesen, sondern vorgetragen, was Jury und Mitvorleser jedes Mal wieder in eine völlig neue Welt eintauchen ließ. Am 15. Mai erschienen Teenager in der Schülerbibliothek, denen dieser Ort nicht fremd ist, die nicht nur gut lesen können, sondern für ihr Leben gerne lesen und auch sehr genau beschreiben können, warum ihnen bestimmte Bücher gefallen. Diese zehn Kandidaten waren Dilara Sahin und Leopold Weißgerber (7a), Luca Esser und Julian Ziegler (7b), Gülsüm Lüleci und Roman Stecklein (7c), Eduard Provaznik und Constantin Renner (7d), Linda Baierl und Benjamin Neumann (7e).

Der erste Durchgang war die leichtere Übung. Die Schüler lasen ihren Konkurrenten und einer Jury, die aus den jeweiligen Englischlehrern und mir, als Organisatorin des Wettbewerbs bestand, mitgebrachte Ausschnitte aus Harry Potter, The Whimpy Kid, aus Shakespeare oder aus Literaturbeispielen des Schülerbuchs vor. Auch ein Sachtext war dabei: Roman Steckleins Auszug aus einem Buch übers Bogenschießen. In einem zweiten Durchgang folgte dann der ihnen unbekannte Text, eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Finders Keepers“ von Frank Brennan. Danach gingen die Juroren in Klausur, um die drei Sieger zu ermitteln. Nicht einfach war das und wie Jiri Heidinger im Anschluss feststellte, hatte es sich die Jury auch „nicht leicht gemacht“. Ja, es wurde hitzig debattiert und schließlich demokratisch abgestimmt. Als erster Sieger wurde Julian Ziegler (7b) gekürt, zweiter Sieger wurde Dilara Sahin (7a) und auf Rang drei folgte Luca Esser (7b). Kriterien für die Wahl waren Aussprache, Modulation und Intonation. Und natürlich musste auch die dramatische Umsetzung zum Textinhalt passen.

Die Sieger von links nach rechts: Dilara Sahin (7a), Julian Ziegler (7b) und Luca Esser (7b).

Für uns Lehrer waren alle zehn Vorleser Sieger. Wir waren überrascht, wie „ernsthaft“ (Pinsker) die Schüler an den Wettbewerb herangegangen sind, wie „andächtig“ (Schmöller) das Schweigen der Mitkonkurrenten war.  Dass der Wettkampfgeist hoch war, zeigte nicht nur der Eifer der Vorleser, sondern auch die Unterstützung durch die Klassenkameraden. Die 7e wollte ihren Kandidaten gar nicht allein lassen und hatte ihm noch ein Motivationsposter gemalt.

Einsichtsvoll waren die Äußerungen der Schüler wie – „durch Lesen lernt man die Englisch-Wörter genauso wie im Unterricht, wenn nicht besser“ (Dilara), „ich lese viel und ich lese in fünf Sprachen“ (Gülsüm), „ich konnte schon vor der Grundschule Bücher lesen“ (Luca), „durch Lesen lernt man“ (Roman), „gemeinsam im Unterricht Bücher zu lesen wäre schön“ (Dilara) – Anstoß, unsere Unterrichtsplanung zu überdenken. Vielleicht klappt trotz Stofffülle mehr Lektüre im Unterricht.

Sabine Schmöller

Mädchen III des Donau-Gymnasiums Kelheim ziehen ins Bezirksfinale ein

Großer Erfolg für die Tennismannschaft der Wettkampfklasse Mädchen III des Donau-Gymnasiums Kelheim: Im Bezirkshalbfinale in Abensberg setzte sich das Team gegen das Gymnasium Bogen durch und sicherte sich damit den Einzug ins Bezirksfinale.

Für einen perfekten Start sorgte Paula Knobloch an Position eins. Mit einer herausragenden Leistung ließ sie ihrer Gegnerin keine Chance und gewann souverän mit 6:0 und 6:0. Spannender verlief das Einzel von Rosalie Steinberger an Position zwei. Nach guter Gegenwehr und vielen umkämpften Ballwechseln musste sie sich schließlich mit 5:7 und 2:6 geschlagen geben.

Damit mussten die Doppel die Entscheidung bringen. Paula Knobloch und Josefine Plutz überzeugten dabei auf ganzer Linie und gewannen ihr Match klar mit 6:0 und 6:0. Das zweite Doppel mit Sofie Geiger und Annika Hunner musste sich hingegen geschlagen geben.

Da beide Mannschaften somit jeweils zwei Siege verbuchen konnten, entschied am Ende die Anzahl der insgesamt gewonnenen Spiele zugunsten des Donau-Gymnasiums Kelheim. Entsprechend groß war die Freude nach dem knappen, aber verdienten Erfolg.

Mit viel Motivation und Selbstvertrauen blickt das Team nun auf das Bezirksfinale, das entweder in Zwiesel oder Vilshofen stattfinden wird. Dort möchten die Mädels an ihre starken Leistungen anknüpfen und den nächsten Erfolg feiern.

Florian Hartmann

„Hi Jim!“ – Wiedersehen mit einem besonderen Geschichtenerzähler

Am 22.05.2026, dem letzten Tag vor den Pfingstferien, war es wieder so weit: Jim Wingate besuchte das Donau-Gymnasium und verzauberte die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit seinen schottisch-walisischen Geschichten.

Auch in diesem Jahr gelang es ihm mühelos, die Kinder in andere Welten zu entführen. Immer wieder staunen die Unterstufenschüler darüber, wie viel sie nach nur ein oder zwei Jahren Englischunterricht bereits verstehen – denn Jim erzählt seine Geschichten ausschließlich auf Englisch, und dennoch können die Schülerinnen und Schüler dem Geschehen problemlos folgen.

Mit seiner mitreißenden Art des Storytellings sorgte Jim erneut für beste Stimmung und begeisterte die Kinder nachhaltig für die englische Sprache.

Wie jedes Jahr durften die Schülerinnen und Schüler dabei selbst in verschiedene Rollen schlüpfen und die Figuren der Geschichten darstellen. So begegneten sie unter anderem einer strengen Großmutter und ihrem angelfreudigen Enkel Korbi, der so gewitzt war, dass er sogar einen Windadler besiegte.

Eine weitere Story handelte von einem König, der sich hartnäckig weigerte, sich zu waschen, weshalb sein treuer Diener allerlei Strapazen auf sich nehmen musste. Zudem erfand ein alter Mann dabei eher zufällig den Schuh.

Besonders turbulent wurde es in der Erzählung über einen Großvater, der für seine außergewöhnlichen Haarschneidekünste bekannt war. Seine Enkelin musste sich nach dessen Tod irgendwie durchschlagen, hatte dieses Talent aber leider nicht geerbt. Bei ihren Frisurenversuchen verloren mehrere Schüler Körperteile – Ohren wurden abgeschnitten, Frau Meier verlor ihre Nase und Herr Fruth sogar seinen Kopf. Am Ende gelang es der Enkelin jedoch, trotz ihrer mangelnden Fähigkeiten einen Geist zu überlisten. Dieser schenkte ihr nach einem Haarschnitt eine Kiste voller Gold, von der sie sich schließlich ein großes Haus kaufen konnte.

Für unsere Schule ist Jims Besuch jedes Jahr etwas Besonderes. Wie sehr die Schülerinnen und Schüler ihn und seine Geschichten schätzen, zeigt sich auch daran, dass selbst Neunt- und Zehntklässler ihm begeistert „Hi Jim, how are you?“ zurufen, wenn sie ihn wieder durch die Gänge des Donau-Gymnasiums laufen sehen.

So bleibt uns am Ende nur zu sagen:

„Goodbye, Jim – see you next year!“

 

Dr. Nadine Meier für die Fachschaft Englisch