
Vier Teilnehmer treten beim Regionalwettbewerb an der Universität Regensburg an
Am Mittwoch nach den Weihnachtsferien herrschte ab 7.30 Uhr in einigen Gängen des DGK ein wenig mehr Nervosität als sonst, denn 16 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 stellten sich wieder der Herausforderung des Schulwettbewerbs Jugend debattiert.
Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen für Schülerinnen und Schüler freiwillig sein?
Sollen Schulen, die Abschlussfahrten ins Ausland anbieten, verpflichtet sein, immer auch eine Fahrt nach Ostmitteleuropa oder Osteuropa anzubieten?
Mit diesen Fragestellungen mussten sich die Teilnehmer in den Vorrunden auseinandersetzen. Trotz zahlreicher anstehender Schulaufgaben und Klausuren waren die Debattanten bestens vorbereitet. Ihre intensive Beschäftigung mit den Streitfragen während der Weihnachtsferien spiegelte sich in den äußerst gewandten, schlagfertigen und eloquenten Äußerungen wider. Daher fiel den Juroren, Freiwillige aus den Klassen 9 bis 11, das Urteil auch keineswegs leicht!
Nach eingehenden Beratungen standen die Sieger für das Finale fest: In der Sekundarstufe I traten Marc Eckel (9b), Philip Grosser (9a), Emily Nagel (9e) und Sibel Sahin (9d) an, für die Sekundarstufe II setzten sich Aylin Adsan, Michael Gruber, Amelie Hiller und Lea Neumaier (alle Q11) durch.
Für sie galt es noch einmal, starke Nerven zu zeigen: Vor etwa 100 Neuntklässlern auf einer Bühne in der Aula nahmen die vier Finalisten der jeweiligen Stufe ihre Plätze hinter den Mikrophonen ein. Es wurde ganz still und alle Zuschauer verfolgten gebannt den Schlagabtausch zu den Themen „Soll in der Schule ein Fach ‚Ökologisches Verhalten‘ eingeführt werden?“ (Sekundarstufe I) und „Sollen die Anwendungsgebiete und der Einsatz von Robotern in der Pflege erweitert werden?“ (Sekundarstufe II). Unmittelbar zuvor konnte man noch einzelne anerkennende Kommentare aus den Schülerreihen vernehmen: „Das hätte ich mir nicht zugetraut!“ oder „Da gehört schon eine ganze Portion Mut dazu, sich da hoch auf die Bühne zu setzen!“
Auch im Finale überzeugten die Debattanten mit fundiertem Fachwissen und machten den Juroren ihre Entscheidung nicht leicht. Obwohl alle Teilnehmer durch die hohe Qualität ihrer Beiträge überzeugten, musste trotzdem ein Urteil gefällt werden, wer unser Gymnasium beim Regionalentscheid an der Universität Regensburg vertritt. Die Jury zog sich zurück und es wurde noch einmal spannend. Schließlich verkündete der Schulleiter Dr. Schmid mit den beiden Schulkoordinatorinnen Frau Eckert und Frau Pinsker die Sieger. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, vor der Vergabe der Urkunden die Wichtigkeit einer Debattenkultur sowie der Fähigkeit, seinen eigenen Standpunkt zu vertreten, zu betonen.
Ulrike Eckert und Beate Pinsker
Einige Impressionen:



