
Am Sonntag, dem 13.10.19 landete die deutsche Gruppe der Schüler des Erasmus+-Projektes nach ungefähr zwei Stunden Flug in Schweden um weiter an dem Lernen-durch-Engagement-Projekt zu arbeiten und die Lebensverhältnisse der Schüler vor Ort in der Fast-Millionenstadt Stockholm kennenzulernen. Über die weiteren interessanten Erlebnisse der spannenden Woche berichten zwei der teilnehmenden Jugendlichen in ihrem folgendenden Reisebericht.
„Wir waren alle sehr aufgeregt. Nach einer weiteren Stunde Busfahrt mit den Spaniern kamen wir endlich in Stockholm bei unseren Gastfamilien an. Anschließend lernten wir diese genauer kennen und überreichten ihnen unsere Geschenke aus Bayern.
Am nächsten Morgen wurden wir von den schwedischen Lehrern und dem Schulleiter Hans begrüßt. Anschließend führten uns unsere Gastschüler durch die Schule. Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt und planten eine Route durch einen Stadtteil von Stockholm, da wir nach einem sehr leckeren Mittagessen ein Video über die Sehenswürdigkeiten des Stadtteils und die Vor- und Nachteile eines öffentlichen Denkmals machen sollten. Dabei konnten wir uns sehr gut kennenlernen.
Diese Videos haben wir dann am Dienstag mit dem Handy geschnitten und neu vertont und die fertigen Endprodukte mit englischen Kommentaren wurden nach dem Essen den anderen Gruppen mit sehr viel Spaß vorgestellt. Nach jeder Präsentation gaben die schwedischen Lehrkräfte Rückmeldung über die Qualität des Videos und darüber, was noch anders gemacht hätte werden können. Das war sehr hilfreich und man lernte etwas zu seinen filmischen Fähigkeiten dazu.
Im Anschluss daran wurden wir über das schwedische „Learning-Through-Service“-Projekt informiert. Dies ist eine von Schülern erstellte Website über den Stadtteil, in dem die Schule Västerbergskolan steht. In internationalen Gruppen erarbeiteten wir Informationen über die uns zugeteilten Orte. Am Abend gingen wir dann gemeinsam zur Tele-2-Arena und spielten zusammen Minigolf. Dabei begleiteten uns sogar einige schwedische Jugendliche, welche wir bereits aus einem vorherigen Projekttreffen kannten und die jetzt bereits studieren und eigentlich gar nicht mehr an der Schule sind. Wir waren sehr erstaunt und erfreut, dass diese sich extra Zeit nahmen, um den Abend mit uns zu verbringen.
Am Mittwoch machten wir dann weiter mit dem Projekt. Wir besuchten die von uns erarbeiteten Orte und machten Fotos. Nach dem Mittagessen hatten wir eine Führung durch die Altstadt Stockholms und haben dort einige interessante Wahrzeichen wie z.B. das königliche Schloss gesehen. Anschließend hatten wir dann Freizeit mit unseren Gastschülern in der Altstadt, was sehr lustig war und wobei man sich immer besser kennenlernen konnte.
Am vorletzten Tag wurden dann alle Informationen gesammelt und in die Website eingetragen. Im Anschluss daran spielten wir mit den anderen Schülern schwedische Brettspiele – dabei ging es sehr lustig zu und wir waren erstaunt, was es noch so alles an Spielformen gab. Für den Nachmittag durften wir uns eines von sieben Museen in Stockholm aussuchen, in das wir gehen wollten. Sämtliche deutschen Projektteilnehmer und ihre gastgebenden Schüler entschieden sich für das Naturkundemuseum, welches durch die Exponate und die gute Aufmachung mit modernen Medien und interaktiven Spielformen an vielen Stationen beeindruckte.
Am Abend fand dann der Kulturabend an der Västerbergskolan statt and dem alle Elternteile der Gastschüler, alle Lehrer und natürlich alle Schüler anwesend waren. Ein paar Spanierinnen hatten ihre traditionelle Kleidung an und wir fielen positiv mit unseren Lederhosen und Dirndln auf.
Abschließend möchten wir uns bei Herr Schwarz und bei Frau Kufner für die schöne Woche und die intensive Erfahrung bedanken. Wir hatten sehr viel Spaß und haben sehr viel über die anderen Nationen gelernt. Außerdem haben wir unsere Englischkenntnisse deutlich verbessert.“