Herzlich willkommen am DGK!

So heißt es auch in diesem Schuljahr in der ersten Woche für unsere Jüngsten. Viel ist geschafft: Der Übertritt von der Grundschule an die weiterführende Schulart ist gelungen und der Eintritt in die neue Lernumgebung erfolgt. In der 5. Jahrgangsstufe gilt es, den Neuanfang positiv und reibungslos zu gestalten. Einiges ist gleich, manches aber anders als in der Grundschule. Um mögliche Stolpersteine und Unsicherheiten schon im Vorfeld auszuräumen, werden die jüngsten Schulfamilienmitglieder beim Ankommen in diesem Schuljahr neben den Fach- und Klassenleitern am Donau-Gymnasium von zwei weiteren Teams unterstützt.

Das „Team“ Tutoren, welches von der Unterstufenbetreuerin Frau Todt betreut und geleitet wird, ist der Ansprechpartner für nahezu alle Anliegen der Kinder in der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Herr Brandl und Frau Mallmann kümmern sich im „Duo“ um das optimale Lernen am Gymnasium. Das soll neben dem Erkenntnisgewinn auch Freude bereiten, zumindest meistens. Aus diesem Grund wurden die Neuankömmlinge zu Beginn des Schuljahres von den beiden Teams jeweils eine Hälfte des Schultages im Klassenverband gecoacht.

Teil 1:

Mit dem Klassencoaching Lernen lernen

Im Workshop der beiden Lerncoaches wurden die Kinder zu Beginn über erfolgreiches und effizientes Lernen informiert. Im Anschluss machte ein jeder seine persönlichen Lernteufelchen für sich dingfest. Schnell wurden gemeinsam die klassenspezifischen ausgemacht, die das Lernen erschweren: Ablenkung, z. B. durch das Handy, ein chaotischer Arbeitsplatz, Schläfrigkeit und vor allem die fehlende Motivation waren bei den meisten Schülerinnen und Schülern die Saboteure des effizienten Lernens. Gemeinsam wurde diskutiert, wie diese Lernteufel durch die nimmermüden Lernbienchen zu besiegen sind. Ein jeder Neuankömmling hatte am Ende des Workshops seinen eigenen Lernboykotteuren mindestens drei persönliche Lernerfolgsgaranten als Strategien gegen die Lernhemmer entgegenzusetzen. Es wurde deutlich, dass erfolgreiches Lernen durch genaue Selbstbeobachtung, die Vermeidung von Ablenkungsmöglichkeiten (smartphonefreies Kinderzimmer in den Lernzeiten) und durch einen ruhigen, freundlichen sowie aufgeräumten Arbeitsplatz möglich ist. Zentral bleibt dabei die Lust auf das Lernen, die durch unterschiedliche Maßnahmen gesteigert werden kann: durch Selbstbelohnung, das Erreichen von Zielen, die Freude am Wissensgewinn und natürlich genügend Schlaf. Erfolge sollen dabei gefeiert und Misserfolge genau analysiert werden. Sie werden nicht bestraft, sondern als Chance gesehen, zu lernen und Fehler abzustellen. Im Rahmen eines monatlichen kurzen Klassencoachings sollen die neuen Gymnasiasten in ihrem Lernen durch die Lerncoaches weiter begleitet werden.

M. Mallmann und J. Brandl

Teil 2:

Schüler-Tutoren coachen Schüler-Neuankömmlinge

Das „Team“ Tutoren, frisch gebildet aus Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe hatte wie die Lerncoaches drei Schulstunden Zeit, um die ihnen zugeteilten 5. Klassen kennenzulernen und sie über wichtige Dinge aus Schülersicht zu informieren.

Es wurden Spiele zum Namenlernen und um die Gemeinschaft zu stärken gespielt, aber auch wichtige Themen besprochen. Dazu hatten die Tutoren Tipps für die neuen Schülerinnen und Schüler ausgearbeitet und aufgeschrieben. Außerdem wurde z.B. das richtige Verhalten auf dem Schulgelände besprochen. Ein großer Block des Willkommenstags wurde dem Klassenchat gewidmet. Zweck war, die Schüler mit bereits vorgekommenen Problemen wie Cybermobbing vertraut zu machen und um Lösungen zu finden. Gemeinsam stellten die Kinder Regeln für einen vernünftigen Chat auf, die sie alle selbst erarbeitet hatten. Die Regeln wurden anschließend auf ein großes Plakat übertragen, welches am Ende von allen unterschrieben und im Klassenzimmer aufgehängt wurde. Die Kinder hatten großen Spaß und lernten zusätzlich viel dabei. Auch die Tutoren der 6. Klassen durften zwei Schulstunden lang ihre neuen Tutorenklassen kennenlernen. Sie erarbeiteten ebenso Verhaltensregeln für den Klassenchat und spielten ein paar Kennenlernspiele. So konnten alle verschmerzen, dass es den Tutoren heuer nicht möglich war, ihre Klassen beim ersten Wandertag zu begleiten. Parallel fand nämlich das zweitägige Tutorenseminar statt.

Alina Völkl und Lena Weißgerber (Klasse 9c), Petra Todt