In der vorletzten Schulwoche durften die beiden Lateinklassen der 7. Jahrgangsstufe nach Mariaort fahren, wo das Römerschiff Navis Lusoria vor Anker liegt. Dabei konnte nicht nur das Rudern ausprobiert werden, sondern ein Student hielt auch noch einen Vortrag über das Leben eines römischen Legionärs an der Grenze zu Germanien.
Die Vorfreude war riesig, war es doch für alle, Lehrer wie Schüler, der erste Ausflug seit ganz langer Zeit. Anstelle eines normalen Berichts folgen hier einige Eindrücke von teilnehmenden Schülern, zunächst zum Rudern, danach zum Vortrag eines römischen Legionärs.
Ich fand den Ausflug sehr schön, da wir einiges über die Römer gelernt haben. Es hat Spaß gemacht, auf dem Schiff selbst zu rudern und man konnte sich gut in einen römischen Soldaten hineinversetzen. Das Rudern war nach einer Weile zwar ganz schön anstrengend, aber es war trotzdem eine tolle Erfahrung.
Mit der Navis Lusoria zu fahren hat Spaß gemacht, weil man nachempfinden konnte, wie die Römer sich auf dem Wasser fortbewegt haben – das Schiff musste, egal wie groß oder schwer – von Holzrudern angetrieben werden, und das im Takt. Es war gar nicht leicht, so zu rudern, dass man sich nicht mit den Rudern der anderen verheddert, aber irgendwann hatten wir den Dreh raus und es war richtig toll. Dass wir dabei weder angekettet waren noch ausgepeitscht wurden, wie damals durchaus üblich, war natürlich auch ein Pluspunkt. 🙂
Es hat mir sehr gut gefallen, weil es interessant war, mehr über römische Schiffe und die Legionen zu erfahren. Ich fand es eine tolle Erfahrung, wie ein Römer zu rudern. Was aber ein bisschen schwer war, war, dass wir genau gleichzeitig rudern mussten und dass die Ruder schwer waren.
Das Rudern hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl das mit der Koordination der Ruder anfangs nur halb geklappt hat.
Beim Rudern hatte ich sehr viel Spaß, weil es erstmal viele Fehlschläge beim Einhalten desselben Rhythmus gab. Wir haben auch Pausen gemacht, in denen die drei Ruderprofis spannende Geschichten erzählt haben, z.B. wie man sich mit dem Schiff anschleichen konnte.
Auch sehr toll war, dass beim Rudern zwei Mädchen aus unserer Klasse den Takt vorgegeben haben. Die engen Wendungen, die man mit dem Schiff machen konnte, haben mich auch sehr gewundert.
Auf dem Schiff konnte man sich tatsächlich vorstellen, wie viel Kraft die Römer in ihre Schlachtzüge investiert hatten. Auch die organisierte Art der Römer kam zum Vorschein, als wir auf Kommando rudern mussten.
Der Mann, der sich als römischer Soldat verkleidet hatte, hielt uns einen sehr interessanten Vortrag über römische Legionäre. Zuerst erzählte er uns, was man als Legionär tun musste, danach zeigte er uns die Bestandteile der römischen Rüstung. Das hat mir sehr gefallen, das war total interessant.
Der Legionär erzählte uns viel vom Leben in der Kaiserzeit von 200 bis 400 n. Chr. Wir erfuhren, wie viel ein Soldat verdiente, außerdem durften wir Kleidungsstücke und Schwerter anschauen.
Der Legionär hat uns auch über das Leben in einer Legion erzählt. Ich fand das sehr spannend, weil so eine Ausrüstung sehr schwer ist.
Ich fand es schön, dass der Legionär mit uns interagiert hat.
Bei dem Vortrag des Legionärs durfte man die Ausrüstung eines Soldaten anziehen. Das fand ich super!
Der Vortrag war spannend gestaltet und wir konnten auch Fragen am Ende stellen.
Wir haben eine Menge über die Soldaten zu Wasser und über ihre Ausrüstung erfahren.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b